Förderprogramm „Klimafreundliche Wohngebäude“ – Anträge beantwortet

Förderprogramm „Klimafreundliche Wohngebäude“ – Anträge beantwortet
Auch im Allwetterzoo wird für klimafreundliche Gebäude geworben. Ramona Leusch (r.) und Jana Lange von der städtischen Klimaschutzstelle präsentieren das Banner, das dort an einem Bauzaun angebracht ist. Foto: Stadt Münster / Michael Möller.

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Nachfrage enorm gestiegen / Insgesamt 3,4 Millionen Euro im Fördertopf
Münster (SMS) Grund zur Freude im Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung: Die in diesem Jahr gestellten und bereits mit positivem Ergebnis geprüften Anträge zum Förderprogramm „Klimafreundliche Wohngebäude“ können nun, nachdem der städtische Haushaltsplan 2021 in Kraft getreten ist, verschickt werden. Und das sind nicht wenige: Immerhin 200 Förderbescheide mit einem Gesamtvolumen von 800 000 Euro gehen in diesen Tagen in die Post. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Nachfrage in den ersten vier Monaten des Jahres mehr als verdreifacht. Zum Vergleich: 2020 wurden im ganzen Jahr etwa 480 Förderanträge bewilligt.

Das städtische Förderprogramm setzt sich aus drei Förderbausteinen zusammen. „Der erste Förderbaustein ‚Altbausanierung‘ beinhaltet vielfältige Maßnahmen, die das Ziel verfolgen, den Energie- und CO2-Verbrauch zu minimieren – etwa durch die Dämmung von Wänden oder Dach, den Austausch der alten Erdgas- oder Ölheizung gegen ein Heizsystem auf Basis erneuerbarer Energien oder den Einbau neuer Fenster“, erläutert Jana Lange von der städtischen Koordinierungsstelle für Klima und Energie. Im zweiten Förderbaustein „Energieeffizienz im Neubau“ stehen für den Bau eines Ein- oder Zweifamilienhauses im Passivhausstandard 15 000 Euro bereit. Der Einsatz ökologischer Dämmstoffe wird zusätzlich bezuschusst. Förderbaustein 1 und 2 können mit dem dritten Förderbaustein „Erneuerbare Energien“ kombiniert werden (Bezuschussung von Photovoltaik-Anlagen in Kombination mit einem Batteriespeichersystem). Insgesamt enthält der Fördertopf 3,4 Millionen Euro.

Weitere Informationen zum Förderprogramm gibt es unter www.klima.muenster.de. Dort werden auch Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner benannt.

Foto: Auch im Allwetterzoo wird für klimafreundliche Gebäude geworben. Ramona Leusch (r.) und Jana Lange von der städtischen Klimaschutzstelle präsentieren das Banner, das dort an einem Bauzaun angebracht ist. Foto: Stadt Münster / Michael Möller.

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