Klaus Nelißen startet im August als Pastoralassistent in St. Nikolaus

Münster-Wolbeck. Als Rheinländer freue er sich, dass in Wolbeck richtig Karneval gefeiert wird – sagt Klaus Nelißen, der gerade von der Pfarrkirche St. Nikolaus zum ZiBoMo-Museum herüberblickt. Ab dem ersten August ist er der neue Pastoralassistent und wird drei Jahre lang von Pastoralreferent Richard Schu-Schätter ausgebildet.

Seit eineinhalb Wochen ist er wieder in Münster und hat alle Hände voll zu tun mit dem Einrichten  seiner Wohnung in der West II hinter dem Tiergarten an der Straße nach Sendenhorst.
In Kempen am Niederrhein wuchs er auf, in einem Neubaugebiet. In dieser Ecke des Bistums Aachen konnte er miterleben, wie eine Kirche gebaut wird. Einen Altar von Rückriem gab es in St. Josef und eine starke Jugendarbeit; Nelißen engagierte sich in der Kinderarbeit und im Jugendchor.
Er besuchte das Gymnasium der Liebfrauenschwestern in Mülhausen – dazu fuhr er jeden Morgen mit dem Fahrrad durchs Feld. „Ungefähr wie in St. Nikolaus“, fällt ihm auf, denn von der West II führt ein Radweg durch den Tiergarten schnurstracks nach Wolbeck hinein.
Den Zivildienst leistete er 1999/2000  in Tabgha. Dort leiten Benediktiner in der Brotvermehrungskirche am See Genezareth, ein „Ort der Ruhe und Entspannung“ für Pilger, palästinensische Behinderte und Verletzte. Als Papst Johannes Paul II. zu Besuch war, konnte Nelißen das Klavier spielen.

Theologie studierte er in Münster, brachte sich in das Leben in der KSHG ein und leitete parallel zwei Zugstunden entfernt in Kempen den Jugendchor. Damit war Schluss, als er für ein Studienjahr nach Berkeley in Kalifornien ging. Zurück in Deutschland wirkte er als studentische Hilfskraft für ein Jahr in der Öffentlichkeitsarbeit des Bistums für dessen Jubiläumsjahr. Da sei er viel herumgekommen im Bistum, und auch schon mal in Wolbeck gewesen, als es um Ökumene ging.
Im Studium hatte er schon für eine Tageszeitung geschrieben, 2007 begann er ein Volontariat in Bonn bei der Katholischen Nachrichtenagentur kna. Das hat er gerade abgeschlossen. Eine Zweitausbildung ist Pflicht auf dem Weg zum Pastoralreferenten.
Das Bistum Münster schickte den Diplom-Theologen nach St. Nikolaus. Das erste Jahr in Wolbeck führt Nelißen in die Realschule: „Schulpastoral ist eines der Haupteinsatzfelder für Pastoralreferenten“. Hinzu kommt die Firmvorbereitung und und begleitende Studienwochen im „Institut für Diakonat und pastorale Dienste“ (IDP).
„Die Menschen kennen zu lernen, da freue ich mich am meisten drauf.“ Spricht’s und stellt sich beim abendlichen Gang durch den Wigbold bei den Kartenspielern im Treff im Turm vor, kommt vor der „Dorfschenke“ mit einem Nachbarn seines Ausbilders ins Gespräch. So kann Ankommen schnell gehen. Nelißen blickt auch schon voraus auf den 16. August – dann ist Ökumenischer Gottesdienst im „Haus Wolbeck“.

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