Kitas in Münster: 3866 Kinder im Kita-Navigator vorgemerkt Zum Kita-Jahr 2017-18 / Auswertung der Anmeldezahlen

Münster (SMS) Zum Kindergartenjahr 2017/18, das am 1. August beginnt, haben sich in Münster über den Kita-Navigator 3866 Kinder im Alter von null bis unter sechs Jahren vormerken lassen. „2715 Kinder sind unter drei, 1151 Kinder im Alter von drei bis unter sechs Jahren“, erläutert Anna Pohl, Leiterin des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien, nach einer ersten Auswertung.

Drei- bis sechsjährige Kinder haben einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz in einer Kita. Bei den ein-und zweijährigen Kindern bezieht sich dieser Anspruch sowohl auf eine Betreuung in einer Kindertageseinrichtung als auch in der Kindertagespflege.

Aktuell stehen stadtweit zum 1. August 1855 freie u3- und 1161 freie ü3-Plätze in der Kindertagesbetreuung zur Verfügung. Darin sind auch die rund 240 Kitaplätze enthalten, die zum neuen Kindergartenjahr ausgebaut werden.

Seit dem 9. Februar vergeben die Kitas ihre Platzzusagen nach ihren eigenen Auswahlkriterien. Eltern müssen innerhalb von maximal zwei Wochen den angebotenen Platz zu- oder absagen. Danach erfolgen gegebenenfalls weitere Vergaberunden mit neuerlicher Verteilung der Kita-Plätze durch die Kitas. Ende März wird dann erfahrungsgemäß dieses Nachrückverfahren beendet sein.

Ab dem 1. April werden alle Eltern, die bis dahin keine Platzzusage von einer Kita erhalten haben, über den aktuellen Stand ihrer Vormerkung und über die weitere Vorgehensweise informiert. Diese Eltern können sich mit einer Suchmeldung an das Familienbüro der Stadt Münster wenden. Eltern mit E-Mail-Adresse und Online-Zugang zum Kita-Navigator erhalten diese Informationen automatisch; die übrigen Eltern werden per Post benachrichtigt.

Grundsätzlich ist eine Aufnahme von Kindern in der Kindertagesbetreuung – unabhängig vom Beginn des neuen Kindergartenjahres am 1. August – ganzjährig möglich. Voraussetzung hierfür ist die Vormerkung des Kindes im Kita-Navigator.

Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien arbeitet stetig daran, Lösungen für eine bedarfsgerechte Versorgung in den jeweiligen Wohnbereichen sicherzustellen. In diesem Zusammenhang wurden aktuell bereits 241 so genannte Optionsplätze für Kinder aller Altersgruppen in vorhandenen Kitas verabredet, die nach Abschluss des Nachrückverfahrens ab April je nach Bedarf vermittelt werden können.

Weitere Kitas sind in Planung und werden bis 2020 nach und nach realisiert. Derzeit sind konkret bereits 2375 Plätze in Planung, davon etwa 350 bis zum Beginn des Kitajahres 2018/2019. Darüber hinaus wird der Ausbau der betrieblich unterstützten Kindertagesbetreuung weiter forciert.

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