Erste Kirmesgemeinde Münsters lässt ihre Fahne kirchlich weihen Besuch aus Thüringen, vom Landesmeister der Spielmannszüge

Erste Kirmesgemeinde Münsters lässt ihre Fahne kirchlich weihen Besuch aus Thüringen, vom Landesmeister der Spielmannszüge
Münster grüßt Mühlhausen alias Mügrümü ließ am Samstag ihre Fahne in der Kirche St. Ida weihen - mit dabei war der Spielmannszug Sachsensiedlung 1964. Foto: anh.

Münster-Gremmendorf. Eine Kirmesgemeinde in Westfalen ist eher selten, dass sie eine Fahne kirchlich weihen ebenfalls. Beides verband sich am Samstagabend mit einer Stärkung der Städtepartnerschaft zwischen Münster und Mühlhausen in Thüringen.
In Münster hatten sich 2016 Freunde des aus Kirchweihfesten hervorgegangen Kirmes zur ersten Kirmesgemeinde Münsters zusammengeschlossen – „MügrüMü“, „Münster grüßt Mühlhausen“. Denn Mühlhausen ist ihr Vorbild, die größte Stadtkirmes Deutschlands. „Mügrümü“ trifft sich monatlich und besucht Kirmesfeste in Mühlhausen. Viele kleine Aktionen gibt es bei solch einer Kirmes, in Garagen und Innenhöfen. Die meisten Mitglieder von Mügrümü kommen aus Gremmendorf, einige aus Angelmodde und Wolbeck, einige auch aus Mühlhausen – sie sind meist „digital“ beteiligt. Familie Rutsch spielt eine große Rolle; sie kam vor etwa 15 Jahren nach Münster.
Eine Fahne haben die Mügrümüs auch, weiß mit Logo, mit goldenen Fransen, und die wurde nun im Gottesdienst mit Pater Theo Vogelpoth und Diakon Markus Damwerth geweiht.
Gefreut hat die Mügrümüs das Interesse eines Spielmannszugs aus Mühlhausen: Der Spielmannszug Sachsensiedlung 1964 e.V. kam zur Weihe eigens die vier Stunden im Bus zum Treffen und zum Gottesdienst. Der Spielmannszug ist Thüringer Landesmeister der Spielmannszüge. Und er spielte mit 25 Musikern, vor der Messe an der Kirche und nachher am Mügrümü-Treffpunkt „Düppe“ beim Platzkonzert. „Zu unserer Überraschung hat uns Oberbürgermeister Markus Lewe persönlich gratuliert. Nach der Messe war der Vorplatz sehr gut besucht und das Platzkonzert kam super an“, berichtete Jana Rutsch.
Danach stand für die Musiker und Mügrümü erst einmal das Fußballspiel Schweden-Deutschland auf dem Plan; mittendrin gingen die Musiker auf die Heimfahrt nach Thüringen.

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