Kirchenvorstände und Pfarrgemeinderäte beraten über Gemeindezusammenlegung Münster-Südost

Am vergangenen Samstag trafen sich die gewählten Vertreter der vier Pfarrgemeinden St. Agatha, St. Bernhard, St. Ida und St. Nikolaus zusammen mit dem Seelsorgeteam um über die anstehenden Veränderungen bei der Gemeindezusammenlegung am Pfingstfest 2012 zu beraten. Etwa 70 Teilnehmer folgten der Einladung der Steuerungsgruppe in das St.-Ida-Pfarrheim.

Steuerungsgruppe schlägt Gremienstruktur für Gemeindefusion vor

Unter Begleitung von Andreas Fritsch und Hans-Georg Hollenhorst von der Fachstelle Gemeindeberatung im Bistum Münster wurde der Vorschlag der Steuerungsgruppe für die künftige Gremienstruktur erörtert. Mit Auflösung der vier eigenständigen Pfarreien und der Neugründung der Pfarrei St. Nikolaus in Müns- ter, lösen sich die bestehenden Gremien automatisch auf. Der Bischof ernennt einen Verwaltungsausschuss, der die rechtlichen Angelegenheiten der Pfarrei und damit die Aufgaben des Kirchenvorstandes regelt. Sinnvollerweise soll auch ein neuer Pfarrgemeinderat gebildet werden. Die Steuerungsgruppe schlug vor, dass diese beiden Gremien der neuen Pfarrei paritätisch aus Mitgliedern der jeweils vier alten Kirchenvorständen und Pfarrgemeinderäten gebildet werden. Zudem sollen Ausschüsse die Arbeit des Pfarrgemeinderates unterstützen.

Ausschüsse sichern pastorale Arbeit und Besonderheiten  der einzelnen Kirchorte

Durch diese Ausschussarbeit kann sichergestellt werden, dass alle pastoralen Felder der Pfarrei abgedeckt und Besonderheiten an den einzelnen Kirchorten in den Blick genommen werden können. Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung, der den Aufbruch der Gemeinden zu einem größeren Miteinander deutlich macht, war die Beratung über eine gemeinsame Sonntagsgottesdienstordnung für alle vier Kirchen. Hierzu hatte ein gemeinsamer Liturgieausschuss unter Leitung von Pfarrer Jörg Hagemann einen Vorschlag erarbeitet. Ziel ist es, mit dieser neuen Ordnung Überschneidungen zu vermeiden und den Seelsorgern mehr Zeit zu geben, um nach den Gottesdiensten der Gemeinde begegnen zu können. Der Vorschlag wurde mehrheitlich begrüßt und liegt nun den Pfarrgemeinderäten zur Abstimmung vor.

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