Kein kfd-Theater in diesem Jahr Kfd-Theaterfrauen warten auf Freigabe ihres Probenraums über der Kirche St. Bernhard

Kein kfd-Theater in diesem Jahr Kfd-Theaterfrauen warten auf Freigabe ihres Probenraums über der Kirche St. Bernhard
In Tränen aufgelöst: Prélude zum Theaterstück der kfd-Frauen für 2018? Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Münster-Angelmodde (agh). Taschentücher füllen sich, Tränen tropfen in einen Eimer, ein Tränenstrom wird aufgewischt: eine Szene beim Treffen der Theaterfrauen der kfd am Kirchort St. Bernhard. Aber es ist keine Szene eines neuen Stücks, wie es die Frauen der kfd seit 1999 alljährlich im alten Pfarrsaal über der Kirche aufführen. Sondern die spontane Inszenierung ihres Gemütszustands: In diesem Jahr gibt es keine Aufführung – gesperrt ist der Raum, der sonst für Proben und Aufführungen dient.
„Wir können leider keine Aufführung anbieten“; sagt Eva Hammer. Denn zuvor müssen der Raum und die Zugänge brandschutztechnischen Ansprüchen genügen. Die Damen der kfd St. Bernhard haben schon ihre Bühne zurückgebaut und verschoben. Die Bühne wird weiter seitlich stehen, damit die Treppe zur Bibliothek als Ausgang leichter erreichbar ist. Im Flur verschwinden die Schränke, die Requisiten aufnehmen. Was sonst noch verändert wird, wissen sie nicht. Nur, dass erst Feuerwehr und Bauordnungsamt die Änderungen abnehmen müssen und dafür noch kein Termin bekannt ist.
Die Sicherheitsmaßnahmen müssten sein, betont Hammer, nur einen Termin hätten sie gern. Der Wiederaufbau wird Zeit beanspruchen, denn die „Wände“ der Bühne rücken in die Schräge – sie werden einiges umbauen müssen.
Seit Mai proben sie wie alle Jahre fast jeden Dienstag. Die Aufführungen verschieben? Das werde nicht passen: In der Weihnachtszeit kann nicht geprobt werden, dann ist die Karnevalssession zu nah. Textarbeit hätten sie gemacht, mehr gehe nicht. Heute könnten sie mal „quatschen“ – eine Umstellung für Hammer, denn wenn bei Proben gequatscht werde, müsse sie „zur Ordnung rufen“.
Im nächsten Jahr geht es weiter: „Der Geist im Rathaus“, heißt das Stück. „Das passt ja“, merkt eine kfd-Darstellerin mit Blick auf das Amt an.

 

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