kfd Wolbeck stellt reiches Programm in Eigenleistung auf die Jecken-Beine

Zuletzt aktualisiert 7. November 2016 (zuerst 11. Februar 2014).

Münster-Wolbeck. Wer Sketche sehen will, der ist bei den Frauen der Wolbecker kfd bestens aufgehoben: Sie präsentierten beim Altweiber-Karneval gleich ein ganzes Programm aus Liedern und vor allem Sketchen.

Blinddarm raus und Haare ab

Elli Brodrecht leitete durch das üppige Programm, das um 11.11 Uhr begann und für gewöhnlich bis in den späten Nachmittag reicht. An ihrer Seite schauspielerten Jutta Klein, Cläre Bäcker, Maria Genius, Christa Hülck, Christa Osthues, Gertrud Kuhlenkötter und Renate Czauderna. Für die erkrankte Gitti Sandfort waren Maria Runtenberg und Edith Wortmann eingesprungen.
Sämtliche Nummern bestreiten Mitglieder der kfd, vom „Nachthemd-Geschwader“ über „Aschenbrödel“ auf kfd-Art hin zum plattdeutsch vorgetragenen Sketch von den „Heissen Höschen“. Und weiter zu Fischvergiftung und Simultan-Friseur. Und zum ersten Mal wurde im Hause Sültemeyer live eine Blinddarm-Operation durchgeführt. Nicht im Krankenhaus – „bei den Preisen!“, machte Chef-Chirurgin Gertrud Kuhlenkötter klar. Und schließlich machte sie ja auch sonst zu Hause alles selbst, auch Malerarbeiten. In den Genuss der Operation mit Messer und Gabel, sorgsam nach Handbuch vollzogen, kam Maria Genius. Letzter Programmpunkt waren die „Hupfdohlen“, die es am Samstag sogar bis in das Program der ZiBoMo-Gala geschafft hatten.

Mit Helau und Deo Gratias

Auch Pfarrer Franz Westerkamp gehört zur kfd: Der Präses präsentierte sich als Haushalts-Fee mit Bügel-Schwäche. Dass er eine Seite seines Textes vergessen hatte, war Anlass zu weiteren Lach-Ausbrüchen. Die Seite durfte er dann als Zugabe vortragen.
Wie lange es die Veranstaltung schon gibt, wusste Brodrecht nicht zu sagen. Da half Gastwirt Martin Sültemeyer weiter: Als er Hippenmajor gewesen sei,1987, habe es das schon einige Jahre gegeben. Es sei wohl vor über dreißig Jahren entstanden, in kleinem Rahmen in der Gaststätte Mentrup.

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