Kanzler der WWU auf Abschiedstour: Wechsel nach Potsdam zum Dezember

Die offizielle Verabschiedung findet zwar erst beim Neujahrsempfang im Januar 2012 statt. Da der Kanzler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), Dr. Stefan Schwartze, aber bereits zum Dezember als Administrativer Vorstand zum Deutschen Geoforschungszentrum (GFZ) nach Potsdam wechselt, häufen sich die internen Abschiede schon jetzt:
Am Mittwoch verabschiedete sich Stefan Schwartze im Senat der WWU, am Donnerstag im Rektorat und am heutigen Freitag (21. Oktober) lud er die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung ins Schlossfoyer ein, um Lebewohl zu sagen.

"Ich möchte Ihnen für die gute Zusammenarbeit danken", wandte sich Stefan Schwartze an seine Gäste. "Sie haben mit großem Engagement mitgeholfen, dass wir die Reformanstrengungen der vergangenen Jahre mit Erfolg bewältigt haben." Die Universität und auch Münster wieder zu verlassen, falle ihm schwer, betonte er. Aber der Reiz der neuen Aufgabe in einem für ihn neuen und sehr internationalen Umfeld überwiege. "Das GFZ genießt als Helmholtz-Zentrum international ein hervorragendes Renommee", erläuterte der 45-jährige Jurist seine Beweggründe.

Das GFZ erforscht als nationales Forschungszentrum für Geowissenschaften weltweit und fachübergreifend das "System Erde" mit den geologischen, physikalischen, chemischen und biologischen Prozessen, die im Erdinneren und an der Oberfläche ablaufen. Von seinen 1000 Beschäftigten sind 350 Wissenschaftler und 100 Doktoranden. Das GFZ wird zu 90 Prozent vom Bund und zu zehn Prozent vom Land Brandenburg getragen und verfügt über einen Jahresetat von derzeit 76 Millionen Euro.

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