Kai Teufels Metall-Konstruktionen erwachen im Licht

Ausstellung von Kai Teufel im Kunsthaus Angelmodde

Münster-Angelmodde. Ein Licht zuckt durch das Foyer im Kunsthaus Angelmodde, der metallene Rücken des Frosches erwacht kurz zu farbigem Leben, während der Frosch sich emporreckt zu einer Eule. Erst Licht mache seine Kreationen aus Metall richtig faszinierend, sagt der Künstler Kai Teufel am Sonntagmorgen während der Vernissage – Sonnenlicht eigne sich besonders gut. Neben Tieren finden sich gerahmte Szenen mit Hintersinn: „Just play“, „Huch“, „Despot“. Erstmals stellt er die Kreationen aus Metall außerhalb der Galerie in Saerbeck aus, die er früher hatte.
Liebend gern arbeitet der gelernte Goldschmied mit unterschiedichsten Materialien, hat schon in den 90ern Graffiti hinter Glas gezeigt – da seinen die Farben besonders klar, mit klaren Grenzen. Auch mit Kunststoff hat er gearbeitet. „Ich probiere gern etwas Neues aus.“ Auch Ytong-Steine. Ytong lässt sich feilen und schleifen – ein gutes Material, „aber eine Riesensauerei“.
Zu den Exponaten im Kunsthaus gehören auch Leuchten mit Plexiglas in teils geschwungenen Formen, gefasst in Stahl, mit verborgenen LED-Leuchten.

Bis Mitte Januar sind die Kreationen aus Metall und Licht in den Räumen des Kunsthauses Angelmodde zu sehen.

 

Licht weckt die Metall-Kreationen von Kai Teufel zum Leben – hier im Kunsthaus Angelmodde. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf aus Münster.

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