Jugendfeuerwehrgruppe 3 Münster: Erste Umbrüche vollzogen Jugendliche sammeln Tannenbäume vor dem großen Glatteis ein

Feuerwehrleute vor Trecker-Anhänger mit Weihnachtsbäumen in Alt-Angelmodde, 2017
Die Jugendfeuerwehr sorgte für einen guten Flug der Tannenbäume auf die Hänger. Als Betreuer dabei waren u.a. Christian Markfort und Julia Albrecht sowie oben auf dem Hänger Benedict Wöhlermann (o.) und Florian Reinker. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Münster-Angelmodde. Einen personellen Umbruch gab es am Samstag bei der Jugendfeuerwehrgruppe 3 zwischen Tannenbaum-Einsammeln und Chili con carne.
Zwei ihrer Betreuer schieden aus: Jugendgruppenwart Christian Markfort und, in Abwesenheit, Matthias Windau. Auch deshalb war eigens der Chef von Münsters Feuerwehr erschienen. Benno Fritzen, der selbst auch die Jahre in der Jugendfeuerwehr durchlaufen hatte, dankte den Betreuern für den langen Dienst. Markfort selbst gab zehn Jahre an. Noch tiefer hatte Martina Böckelmann, eine Vertreterin der Stadtjugendfeuerwehr, gegraben: In einer Broschüre mit Fotos aus dem Jahre 2005 war Markfort schon als Betreuer bei einem Leistungswettbewerb zu sehen, wenn auch nicht in leitender Funktion. Der Ersatz war schon da: Benedict Wöhlermann und Florian Reinker.
Zuvor hatte die Jugendgruppe seit 9 Uhr Tannenbäume eingesammelt – zwei Hänger waren schon geleert, zwei volle standen vor dem Gerätehaus. Vier weitere würden es wohl noch werden, so die Schätzung vor dem Aufbruch in die zweite Runde gegen 14 Uhr.

„Die Leute waren sehr nett“, berichtete Florian Hanses von seinen Erfahrungen beim Sammeln in Alt-Angelmodde und Angelmodde West.  Der 15-Jährige ist seit dem letzten Jahr in der Jugendfeuerwehr. Viele Leute hätten Geld oder Süßigkeiten gegeben – selbst dann, wenn sie keinen Tannenbaum mitzugeben hatten.
Die Jugendfeuerwehr ist auch intern im Umbruch. Sechs verlassen die Gruppe, um in die Einsatzgruppen zu wechseln, wo sie ab dem Alter von 18 Jahren in den aktiven Dienst eintreten. Drei gehen in den Löschzug Angelmodde, zwei nach Wolbeck, einer nach Gremmendorf. „Wir brauchen noch Nachwuchs“, sagte einer der älteren Ehrenamtler der Wehr. Er war trotz zwei Krücken und Schnee zu diesem Termin gekommen.
Zwei der bald Ausscheidenden sind Nils Markfort und David Damwerth. Sie teilten den anderen der 16 Jungs starken Gruppe mit, was man als Sprecher einer Jugendfeuerwehrgruppe tun muss. Mädchen sind derzeit keine in der Gruppe – die letzten waren schon früher in eine Einsatzgruppe gewechselt. Eine, Julia Albrecht, ist jetzt selbst Betreuerin.

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Journalist, Online-Redakteur und Event-Fotograf in Münster.

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