Jörg Mösgen im Gespräch mit der katholischen Pfarrgemeinde in Sendenhorst

Zuletzt aktualisiert 25. Februar 2016 (zuerst 17. Juni 2009).

Sendenhorst. „Das große Engagement und die Aufgabenfülle der Kirchen in Sendenhorst und Albersloh beeindruckt mich sehr, daher bin ich sehr am Gespräch mit Ihnen interessiert“, erläuterte Bürgermeisterkandidat Jörg Mösgen beim Gespräch der SPD-Fraktion mit Dechant Wilhelm Buddenkotte und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Kirchenvorstands, Dietmar Specht sein Gesprächsinteresse. Auch die Vertreter der katholischen Kirche waren interessiert, den Bürgermeisterkandidaten näher kennen zulernen.

Großes Engagement und Aufgabenfülle der Kirchen beeindruckt sehr

Und in einem ausführlichen Gespräch wurden dann auch zahlreiche Themen angesprochen, die sowohl für die katholische Kirche als auch die Stadt Sendenhorst von großem Interesse sind.

Kinderbetreuung

So zum Beispiel das Thema Kinderbetreuung. Die Umsetzung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) stelle auch die Pfarrgemeinde als Träger der katholischen Kindergärten vor große Herausforderungen, stellte Dietmar Specht in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Kindergartenausschusses des Kirchenvorstands auf Nachfrage von Annette Watermann-Krass fest. Die im Gesetz festgelegten Gruppen- und Zeitmodelle zeigten sich dabei in der Umsetzung oft als schwierig, da die bestehenden Arbeitsverträge zum Teil andere Stundenkontingenten lieferten als tatsächlich nachgefragt würden. Nur Dank der Solidarität der Erzieherinnen, die zum Teil eigene Stundenkontingente an andere Kolleginnen abgetreten hätten, konnten befristete Arbeitsverträge verlängert werden.

Neubau des Pfarrheims in Albersloh

Mit Blick auf den Neubau des Pfarrheims in Albersloh betonten Dechant Buddenkotte und Kirchenvorstand Dietmar Specht die Notwendigkeit einer baulichen Veränderung, da das bestehende Gebäude an der Bergstraße mit Blick auf die Energiebilanz nicht mehr zeitgemäß sei. Außerdem sei ein Neubau die wirtschaftlichste Lösung. „Wir versprechen uns von einem innerstädtischen Neubau in direkter Nähe zur Kirche auch die Möglichkeit, künftig bei Veranstaltungen der Gemeinde stärker auf das Pfarrheim zurückgreifen zu können“, so Wilhelm Buddenkotte. Bürgermeisterkandidat Jörg Mösgen und Detlef Ommen als stellvertretender Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses waren sich mit den Kirchenvertretern einig, dass hier eine städtebaulich passende Lösung gefunden werden muss. „Der Charakter der Wiemhove muss unter allen Umständen als Ort der Feste und Begegnungen für die Menschen in Albersloh erhalten bleiben“, fasste Jörg Mösgen die Position der SPD zusammen.

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Privatisierung der Friedhofshallen

Angesprochen wurde auch die die Privatisierung der Friedhofshallen. Die Pfarrgemeinde ist es auch künftig ein großes Anliegen, so Wilhelm Buddenkotte, für bedarfsgerechte Bestattungsformen in Sendenhorst und Albersloh zu sorgen. Durch die privaten Aufbahrungs- und Abschiedsräume und die wieder vermehrt nachgefragte Aussegnung im Kirchengebäude gehe der Nutzungsgrad der Friedhofshallen merklich zurück.

Dem stimmten auch die SPD-Fraktionsvorsitzende Christiane Seitz-Dahlkamp und die heimische Landtagsabgeordnete und SPD-Vorsitzende Annette Watermann-Krass zu. Jörg Mösgen zeigte sich im Gespräch überzeugt, dass es auch der Stadt ein Anliegen bleiben muss, allen Einwohnern die Möglichkeit zur Verabschiedung zu geben. Die Frage der Privatisierung der Friedhofshallen müsse daher in aller Ruhe diskutiert werden.

 

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