Jörg Mösgen besucht VEKA AG

Sendenhorst/Kommunalwahl. Auch wenn Bürgermeisterkandidat Jörg Mösgen nicht alle 1200 Profile zu Gesicht bekommen hat, einen guten Eindruck des größten Sendenhorster Unternehmens hat der Bürgermeisterkandidat bei seinem Besuch der VEKA AG gleichwohl gewonnen. Gemeinsam mit dem Bundestagskandidaten Bernhard Daldrup, der heimischen Landtagsabgeordneten Annette Watermann-Krass, Christiane Seitz-Dahlkamp und Detlef Ommen von der SPD-Ratsfraktion besuchte Mösgen jetzt den Vorstandsvorsitzenden der VEKA AG, Andreas Hartleif, der den Gästen einen Überblick über das Unternehmen und das Produktportfolio gab.

 

Mit rund 1000 Beschäftigten am Standort Sendenhorst ist VEKA der mit Abstand größte Arbeitgeber am Ort.

Global player mit lokaler Verantwortung

Und da ist es natürlich von großem Interesse, was hier für Wünsche an die kommunale Politik gestellt werden, wie Jörg Mösgen im Gespräch feststellte. Schnell war man beim Thema Umgehungsstraße angelangt, die, wie Hartleif betonte, auch für die Logistik bei VEKA von zentraler Rolle ist. "Auch wenn die Möglichkeiten des Bürgermeister bei der Realisierung der Umgehungsstraße gering sind, wird es mein Bestreben sein, diesen Gestaltungsspielraum voll auszuschöpfen", erläuterte Mösgen. "Der Bürgermeister muss vor allem die Moderation der verschiedenen Anliegen vor Ort leisten, damit man beim Landesbetrieb mit einer Stimme spricht", unterstützte auch der Bundestagskandidat Bernhard Daldrup Mösgens Position. "Als Vorsitzender der SPD-Fraktion im Regionalrat habe ich zahlreiche Planungsverfahren für Umgehungsstraßen aktiv begleitet und glaube zu wissen, dass reine Versprechen hier wenig helfen", weiß Daldrup um die Fallstricke im Verfahren.

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Von Hause aus Finanzfachmann, will Jörg Mösgen dem Thema Wirtschaftsförderung als Bürgermeister mehr Priorität geben, wie er im Gespräch erläuterte. "Die Gewerbesteuereinnahmen sind von entscheidender Bedeutung für die Handlungsfähigkeit der Stadt. Die vorhandenen Betriebe zu halten und neue zu gewinnen um die Steuerkraft zu erhöhen, wird mein Ziel sein", gab der Verwaltungsjurist die Marschrichtung vor. Als ersten Schritt will er zum kürzlich von ihm einberufenen Wirtschaftsforum mehrmals jährlich einladen, um den Austausch unter den Gewerbetreibenden zu fördern.

Von Annette Watermann-Krass auf weitere Expansionsüberlegungen angesprochen, zeigte sich Andreas Hartleif überzeugt, dass weitere Flächenbedarfe in näherer Zeit nicht benötigt werden: "Wir gehen an diesem Standort von einem qualitativen Wachstum, also einer Steigerung der Effizienz im vorhandenen Maschinenpark aus". Diese Effizienzsteigerung beziehe sich auch auf die Reduzierung des Energieverbrauchs. "Durch den Einbau von Wärmetauschern können wir nun das Verwaltungsgebäude durch die Abwärme der Extruder beheizen. Das spart Kosten und macht die Arbeitsplätze vor Ort wettbewerbsfähiger", wie Hartleif den Gästen erläuterte.Dass die VEKA AG als größtes Unternehmen am Ort auch soziale Verantwortung übernimmt, ist  für Unternehmer Hartleif selbstverständlich. Christiane Seitz-Dahlkamp machte für die SPD-Fraktion deutlich, dass dieses Engagement von der lokalen Politik gesehen und wertgeschätzt werde. Als Sponsor und Finanzier sei die VEKA AG vom Sport bis zur Kultur vertreten.

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