Jahresbilanz des KiBiz kann sich sehen lassen, meint Kastner

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"Obwohl das KiBiz noch in den 'Kinderschuhen' steckt, sind seine Erfolge deutlich messbar und alles andere als klein", so Marie-Theres Kastner, familienpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion.

Am 1. August 2009 ist es genau ein Jahr her, dass das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) das in die Jahre gekommene Gesetz über Tageseinrichtungen (GTK) aus dem Jahr 1993 ablöste. Seitdem hat sich vieles verändert. Es sei höchste Zeit für eine zukunftsfähige Erneuerung gewesen und somit für ein Gesetz das den heutigen Anforderungen gerecht wird.

Die Jahresbilanz verdeutlicht, dass sich in der Landschaft der Kinderbetreuung Nordrhein-Westfalens viel getan hat: mehr Betreuungsplätze für Unterdreijährige, eine bessere Qualität in der frühen Bildung, unterstützende Beratungsstrukturen für Familien sowie eine bessere Betreuungsflexibilität. Das Land stellt im Jahr 2009 1,15 Milliarden Euro für die Kindertagesbetreuung zur Verfügung, im Jahr 2010 sind es sogar 1,26 Milliarden Euro.

Marie-Theres Kastner: "Die haltlose KiBiz-Kritik von SPD und Grünen ist der hilflose Versuch, vom eigenen Versagen abzulenken. Noch im April 2005 klopfte sich die SPD-Landtagsfraktion auf die Schulter und versprach für die kommende Legislaturperiode eine Verdoppelung der damals mageren 11.800 U3-Plätze. Zum Glück kam es anders – die neue Landesregierung hat das Platzangebot nämlich mittlerweile mehr als versechsfacht. Die Steigerung auf rund 86.000 U3-Plätze ist ein gewaltiger Schritt auf den wir stolz sein können – nicht zuletzt im Sinne einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der kontinuierliche Ausbau entspricht einer Steigerung des Deckungsgrades von ehemals 2,8 Prozent im Jahr der Regierungsübernahme auf derzeit 19 Prozent. Für uns Christdemokraten ist es selbstverständlich, dass wir für Familien und für echte Wahlfreiheit auch die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen müssen. Was uns aber in dieser Hinsicht vor allem von der Opposition unterscheidet: Wir reden nicht nur darüber sondern wir tun dies auch."

"Die Erfolge bestätigen, dass die von uns vorgenommene Wende richtig und notwendig war: für Eltern, für Kinder, für ein familienfreundliches Bundesland".

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