Inklusion erlebbar machen

Teilen heißt kümmern!

Zuletzt aktualisiert 26. Februar 2021 (zuerst 25. Februar 2021).

Stadt Münster fördert praxistaugliche Ideen und Beiträge mit 20 000 Euro

Münster (SMS) Wer die Teilhabe von behinderten Menschen am Leben in der Stadtgesellschaft voranbringt, darf in Münster auf Unterstützung zählen. Vereine, Gruppen, Organisationen können sich bei der Stadt für konkrete, praxistaugliche Ideen und Projekte bis zum 31. März um einen Zuschuss bewerben. 20 000 Euro stellt die Stadt Münster jährlich insgesamt dafür bereit.       

Mit der Förderung erhofft sich die Stadt Beiträge, die Ansätze zu einer inklusiven Gesellschaft zeigen und auf unterschiedlichen Gebieten erlebbar machen. Auch die politische Partizipation von Menschen mit Behinderung soll damit gestärkt werden.

Selbstbestimmt und gleichberechtigt leben in allen Bereichen der Gesellschaft – für die einen eine Selbstverständlichkeit, für andere eben aber eine große Herausforderung. Die Unterstützung soll nicht zuletzt auch dazu beitragen, das Thema Inklusion in der Stadtgesellschaft weiter zu verankern. „Eine barrierefreie Lesung mit Lieblingsgeschichten zum Thema Behinderung war ein Förderbeispiel aus dem vergangenen Jahr. Möglich wurde mit den Mitteln auch eine Veranstaltungsreihe zur Barrierefreiheit von Internetseiten“, nennt Doris Rüter, städtische Beauftragte für Menschen mit Behinderung, nur zwei von mehreren Projekten.  Die allerdings aufgrund der Corona-Einschränkungen zunächst noch geschoben werden müssen.   

Die Förderanträge bewertet ein Beirat, in dem Mitglieder der Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderung mitwirken. Anschließend entscheidet der Sozialausschuss. Sollten Restmittel übrig bleiben, gibt es eine neuerliche Antragsmöglichkeit bis zum 31. Oktober.  

Die Förderrichtlinien, auch in Leichter Sprache, stehen auf der Homepage des Sozialamtes der Stadt Münster (www.stadt-muenster.de/sozialamt, Rubrik „Menschen mit Behinderungen“ / „Gleichstellung und Teilhabe“). Das Sozialamt nimmt auch Anträge entgegen. Fragen beantwortet Doris Rüter,  02 51/4 92-50 27, rueterd@stadt-muenster.de