Impf-Umbuchen verursacht Probleme in Arztpraxen

Impf-Umbuchen verursacht Probleme in Arztpraxen
Termin-Übersicht für Impfangebote bei einem Facharzt für Januar 2021.

Münster-Wolbeck (agh). Impfende Arztpraxen stehen aktuell vor einer Welle von Terminproblemen: Viele Menschen mit Impftermine in ihrer Praxis buchen einen Termin im Impfzentrum, um z.B. zwei Wochen früher die Booster-Impfung zu erhalten. Mit der Absage schrumpft die Zahl der Impfungen, die die Arztpraxis an einem Tag durchführen kann. Aus jeder Impfeinheit lassen sich sechs Impfdosen gewinnen, die aber am selben Tag verimpft werden müssen. Sonst kann der Impfstoff nicht mehr genutzt werden.

„Die Impfstoffe werden nicht in Einzel- sondern in Gruppenportionen geliefert, die jeweils nach dem Öffnen rasch verfallen“, heißt es bei einem Facharzt für Allgemeinmedizin in Wolbeck.

Fällt nun die Zahl der Impfungen in der Arztpraxis unter die kritische Masse von sechs Impfungen, kommen schnell die anderen Termine ins Wackeln. Die Praxis muss versuchen, die fehlende Zahl von Impflingen auf diesen Tag zu verlegen, aufzufüllen. Mitunter sehr kurzfristig: Am 28.12. fragte eine Praxis bei einer Patientin mit Termin am 11.1. an, ob sie nicht „heute“ kommen könne. Scheitert die Terminauffüllung, müssen alle Impftermine umgebucht werden – was aufwändig ist und immer schwieriger wird. Steigender Aufwand ist absehbar.

Eine Praxis bringt dies auf ihrer Website etwas holprig auf den Punkt: „Termin-Hopping verursacht unnötigen, erheblichen Umbuchungs-Aufwand, bei aller verständlichen Hysterie.“

Während so viele Impftermine fließend im Angebot sind, sind offizielle angebotene Termine in Praxen nicht so leicht verfügbar. Eine Praxis in Wolbeck bietet im Januar 2022 online für den Moderna-Booster nur zwei freie Plätze am 11. Januar an. Was in diesem Online-Kalender nicht steht:  Termine werden nicht weit im Voraus angeboten, aber laufend ergänzt. So heißt es: „Termine möglichst online buchen – nein, die Software ist nicht defekt, wir stellen ca täglich neue Termine ein, aber nur für jeweils die nächsten 1-2 Wochen, da spätere Termine regelmäßig nicht mehr wahrgenommen werden“

Das mag ein Grund dafür sein, dass z.B. das Impfzentrum in Wolbeck bei den Informationen zu Impfterminen darum bittet, bereits gebuchte Termine bei Dritten beizubehalten. So verbindet der Initiativkreis des Impfzentrums, Impftermine zu nutzen, und fügt an: „Weiter bittet der Initiativ-Kreis `die Termine, die in näherer Zukunft beim Hausarzt zur Impfung abgemacht wurden, weiterhin einzuhalten.`“


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