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Im Kerzenschein mit Phil Seeboth und Band auf den Kulturwiesen

Mit Gitarren-Kunst und Vielfalt: Phil Seeboth und Band auf den Kulturwiesen. Foto: A. Hasenkamp.

Mit Gitarren-Kunst und Vielfalt: Phil Seeboth und Band auf den Kulturwiesen. Foto: A. Hasenkamp.

Everswinkel. Dreimal geht es um Musik bei den Kulturwiesen, den Anfang machte am Samstag die Phil Seeboth Band – das verhieß Southern, Blues & Jam Rock. Phil Seeboth tritt meist solo auf, singend und mit seinem famosen Gitarrenspiel. Diesmal hat er Bassist und Drummer mitgebracht, Falk Maneke und Jan-Christoph Heinsch.

Die Gäste verteilen sich locker auf die Stühle, vom Helferteam nach nachmittäglichem Regen emsig trockengeputzt, Kerzen stehen in Gläsern bereit. Das Stichwort „Wacken“ fällt, aber der Rasen ist solide, auch Gäste mit Krücken oder vier Räder haben kein Problem. Thomas Deipenbrock und Henrik Schulze Wettendorf begrüßen, dann entern die Musiker die Bühne.

„Wir haben heute das richtige Wetter erwischt, schwül-warm“, sagt Seeboth. Eben wie in den Südstaaten. Darauf folgt natürlich: „Down in Mississippi“. Bob Dylan und John Lee Hooker werden nicht fehlen.

Die Musik hat stilistisch einen roten Faden, ebenso aber eine hohe Bandbreite: Rockig harte, treibende Rhythmen mit Gesang bietet das Trio, dann steht Seeboth allein mit Gitarre auf der Bühne, geht ins balladenhafte wie bei „The Devil’s Got My Soul“, ausgedehnte Instrumental-Teile lassen Gitarren-Freunde frohlocken. Dann wieder Rockiges, und das Publikum steuert Klatschen etwas zum Rhythmus bei. „Habt ihr Bock auf Blues?“ – damit lassen sich die Gäste zu einem lauter werdenden „Ja!“ treiben. Deutlich unter 100 sind es an diesem dritten Abend der Kulturwiesen. Da spielt das Angebot der letzten Tage und Wochen eine Rolle, auch die Werbung. Für das große Team an Helfern des Vereins „Freude über Freude“ bietet es einen entspannten Abend nach zwei ausverkauften Abenden mit „Storno“ – und ausverkaufte Abende gibt es noch viele, so Deipenbrock. Restkarten gebe es etwa noch bei Herbert Knebels Affentheater am 2. September. So bleibt zwischen Parkplatz-Einweisung, Speisenzubereitung, Ausschenkung, Spülen und Aufräumen an diesem Samstag Zeit zum Schnacken und Chillen. Oder für einen Blick in Gegenrichtung, hin zum Wagen des „Kleinen Kleinen Bilderladens“ von Anita Greve aus Wolbeck mit Kunst und auf den abendlichen Nebel auf der Wiese nebenan.

Kurz nach zehn setzt kräftiger Applaus den Schlusspunkt. Bei Komikerin Lisa Feller am Sonntagabend wird es wieder voll.

Dann hat auch das studentische Duo von MS für DKMS mehr zu tun – man kann sich über Blutkrebs informieren lassen. Außerdem kreist für Spendenwillige die „Volle Kanne für die DKMS“. Die Veranstalter schließen jedes Jahr eine soziale Aktion ein. Am 3.9. gibt es eine Registrierungs-Aktion. Die Stammzell-Spende hilft dabei, Blutkrebs zu bekämpfen.

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