Hoffnung als Leitthema des Weihnachtssingens mit dem Chor “conTAKT” Konzert in St. Bernhard gut besucht

Ursula Blanke dankte der gastgebenden Gemeinde in St. Bernhard – und ihren Sängern und Musikern. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Münster-Angelmodde (agh). Am Abend vor dem Tag der Heiligen drei Könige füllte ein sehr weihnachtliches Konzert die Kirche St. Bernhard: Der Chor conTAKT aus Drensteinfurt war wieder zu Gast.
„Weihnachtssingen mit dem Chor conTAKT“ steht auf dem Programmzettel. Tatsächlich ist gleich das erste Stück mit Melodie und Text aufgeführt, viele singen mit: „Meine Hoffnung und meine Freude“, ein Taizé-Gesang. Viele singen mit, auch bei „Stern über Bethlehem“. Den Rest bestreitet der Chor selbst, vielleicht wünscht sich der eine oder andere Besucher mehr Gelegenheit zum eigenen Singen.
„Kommt und seht“ lädt ein, „zu seh’n, wohin die Hirten zieh’n“. Die klaren Frauenstimmen bestechen in diesem Werk von Gregor Linßen.
In seinem Stil ist vieles gehalten, auch eine Komposition, in Text und Musik, von Ursula Blanke: Das „Gloria zur Weihnachtszeit“ kann die Mehrstimmigkeit, die Dynamik des Chors in Szene setzen, Instrumentalisten dazu, hier Querflöte, Schlagwerk und Gitarren – der Chor erzählt, das ist eine Stärke und ein roter Faden auch in diesem Konzert. Texte ergänzen den Gesang, die nicht nur „besinnlich“ sind, sondern Probleme ansprechen, wie Gernot Candolinis „Fürche dich nicht“.
„Besinnlich, fröhlich, hoffnungsvoll“, so charakterisierte die Chorleiterin Ursula Blanke zu Recht das Konzert. Im Programm standen auch englischsprachige Lieder wie „Christmas Sanctus“, John Rutters „Christmas Lullaby“, und ein Vater unser auf Suaheli: „Baba Yetu“. Reizvoll ist der Stimmungsakzent, wenn der Gesang aus einer modernen Sprache ins Lateinische wechselt: „Venite Dominus“.
Zum Ende singt der Chor ein Stück zum Gedenken an einen Mitsänger aus Gründungszeiten: „You Raise Me Up“. Etwa 45 Stimmen waren diesmal beteiligt, davon 13 Männer. Das Publikum dankte zum Schluss mit Applaus im Stehen.
Die Instrumentalisten waren Miriam Kaduk am Klavier, Heide Kraft am Kontrabass, Faktotum Heiner Eckervogt u.a. am E-Bass, Konrad Blanke am Cajon, Alfred und David Hahne an der Gitarre, Astrid Flöter an der Querflöte, Julia Wältermann an der Oboe, Simon Gassmöller an der Trompete.
Am Sonntag sang der Chor daheim, in St. Regina in Drensteinfurt.

 

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Journalist, Online-Redakteur und Event-Fotograf in Münster.

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