Hiltrup: Skulpturen im Park“ endet mit Illuminations-Finissage

Auch zum windbewegten Stahlobjekt von Rolf Stahr fielen den Besuchern von „Skulpturen im Park“ viele Fragen ein.

Zuletzt aktualisiert 29. Oktober 2020..

Münster-Hiltrup. Die Dämmerung lockte Ende August 2011 Scharen in den Park vor dem Herz-Jesu-Krankenhaus in Münster-Hiltrup: Am Mittwochabend lockte die Skulpturen-Ausstellung mit einer Illumination, es kamen weit über hundert Gäste, um die Kunstwerke aus Stein, Stahl, Kunststoff und Keramik noch einmal und ganz anders zu erleben.  [jetzt Foto-Strecke zur Skulpturen-Ausstellung]

Für den Gaumen hatten die Aktiven Amuse-bouches und Wein aufgeboten, für die Ohren den mobilen Musiker Lukas Schlattmann aus Essen. Ob am einen Ende des Parks am Klavier oder am anderen mit der Gitarre, er erntete für Musik und Gesang von „Walking in Memphis“, „Halleluja“ und John Lennons „Imagine“ viel Applaus.

Dunkel war’s und so arbeitete das Licht die Kunst ganz anders heraus als im gestreuten Tageslicht. Es isolierte sie von der Umgebung, ließ sie für sich stehen.. Nur da und dort erschien auch der Baum dahinter mit angeleuchtet oder hinter einem grün bestrahlten Mobile eine kontrastierend rote Mauer. Die stark gerichteten Strahlen der einige Dutzend am Boden platzierten Strahler warfen rotes, grünes, blaues oder violettes Licht auf die Kunst am Boden, auf Sockeln oder in den Bäumen. Die Farben hatten sich die Künstler selbst aussuchen können, so Heike Eckermann, die ihren „Kopf“ in elegant-kaltes Blau hatte tauchen lassen. In rötlichen Tönen erschien gegenüber der fragmentäre Umriss einer Menschengestalt, geformt aus metallenen Platten. Das Licht bringe die Skulptur erst richtig zur Geltung, meinte ein Gast.

Anerkennung für Künstler

Komplimente zur Arbeit der Künstler, zum konstruktiven Miteinander der Kooperationspartner, zum ehrenamtlichen Engagement gab es reichlich bei den Finissage-Ansprachen von Schwester Josefia, Geschäftsführerin des Ordens Missionsschwestern vom Heiligsten Herzen Jesu von Hiltrup, Dr. Ulrich Müller, dem Vorsitzenden des Vereins der Freunde und Förderer des Krankenhauses, Mariele Landsmann und Anne Passlik-Wabner, Sprecherin der Kulturbühne.

Einige Skulpturen bleiben, andere sind verkauft

Zwei der Skulpturen sind verkauft und bleiben vor dem Krankenhaus, das große Mobile von Rolf Stahr und ein Werk von Paul Bönninghausen. Auch für zahlreiche andere fanden sich ernsthaft an einem Kauf Interessierte, berichtete Richard Franke von seinem Dienst im Infopunkt Hiltrup. Einige weitere Werke bleiben dem Park zunächst als Leihgaben erhalten. Wenn die Zeit wieder reif sei, werde man wiederkommen, sagte Wabner-Passlik. Dafür sprach auch die fröhliche Entspanntheit unter den Aktiven, die kurz vor elf die letzten Utensilien wegräumten. Dann ließen die Lichtprofis  noch einige Effekte in die Nacht blitzen und die erste Hiltruper „Skulpturen im Park“ war vorbei.

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