Hiltrup-Ost: Erste Mitfahrbänke für Münster "Nimm-mich-mit-Sitzbänke" können vor allem für Menschen mit eingeschränkter Mobilität hilfreich sein

Münster (SMS) In Hiltrup-Ost gehen am Dienstag, 8. Mai, die ersten „Mitfahrbänke“ für Münster in Betrieb. Die vier Sitzbänke in der Ringstraßen- und Heerdesiedlung wurden bereits Ende 2017 aufgestellt. Nun werden sie von der Quartiersentwicklung Hiltrup-Ost der Stadt, von Freiwilligen aus deren Arbeitsgruppe „Nachbarschaftshilfe und Nahversorgung“ und von der PSD-Bank in aller Form ihrer Bestimmung übergeben. Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Ringstraße 151.Die Mitglieder der Arbeitsgruppe und die städtische Quartiersentwicklerin Yvonne von Kegler hoffen, dass sich das neue Angebot unter den Einwohnerinnen und Einwohnern von Hiltrup-Ost herumspricht und rege genutzt wird. „Vor allem Menschen mit Unterstützungsbedarf können davon profitieren. Bei eingeschränkter Mobilität kann zum Beispiel der Gang zum alltäglichen Einkauf oder zu Arztterminen schnell zum unüberwindbaren Hindernis werden. Hier können die Mitfahrbänke Abhilfe leisten. Wie und ob das in der Praxis funktioniert, bleibt abzuwarten. Aber einen Versuch ist es auf jeden Fall wert“, so die QuartiersentwicklerinDie Initiative zu den Mitfahrbänken ging von der Arbeitsgruppe aus. Sie bewarb sich 2016 beim Bürgerprojekt der PSD-Bank und erhielt für die Umsetzung eine Förderung von 5000 Euro. Die Standorte der vier Bänke: Ringstraße 153 (Rücktransportbank ins Quartier), Heckenweg (Taxibus-Haltestelle), Föhrenweg und Ringstraße/Waldesruh.Yvonne von Kegler ist zuversichtlich: „Aller Anfang ist schwer. Es ist ein Umdenken erforderlich. Im Vordergrund steht die Nachbarschaftshilfe. Keiner muss in ein Auto einsteigen, das er nicht kennt und keiner muss anhalten und eine Person mitnehmen, die er nicht zumindest vom Sehen kennt. Jeder hat die Wahl, das neue Angebot auszuprobieren und für sich zu nutzen. Die Bänke sind eine Ergänzung zum bestehenden Taxibus-Angebot in der Ringstraßen- und Heerdesiedlung.“

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