Hillis zeigen ihr Können Tanzgruppen der KGH / "Die Landeier" wärmen vor

Fire zeigt ihren Showtanz.

Münster-Hiltrup. Zum reichen Strauß an Tänzen kam am Samstag bei der Karnevalsgesellschaft Hiltrup noch eine hochkarätige Überraschung in die Stadthalle.

Schon gut in Form zeigten sich bei den Gardetänzen die Jugendgarde, die Ü15-Garde und die Juniorengarde. Dann gab es einen ersten Besuch von außerhalb, vom Jugendprinzenpaar der Stadt Münster, nämlich von den designierten Tollitäten Kristin Steinbrede und René Kramer, beide aus Wolbeck.

Beim nächsten Tanz mischte eine ehemalige Stadtjugendprinzessin mit, Pia Schilling. Sie gehört mit Sandra Schilling zum Trainer- und Betreuerteam des Solomariechens Mara Balderi.

Und etliche Tänzerinnen stemmten mehrere Auftritte, besonders die 15-jährige Lara Köttendrop, die als Solomariechen einen schönen, aber auch anstrengenden Solotanz zeigte. Da pirschte sich mancher Knirps bis an den Rand der Bühne, sie aus der Nähe zu sehen.

Die Moderatoren Iris Rohe und Angelo Balderi nahmen sich die Zeit, Trainerinnen und Betreuerinnen auf die Bühne zu bitten und zu würdigen. Extra-Dank gab es auch für die Damen des Caterings, die Würstchen und „Berliner“ hüteten.

Dann wurden mit Musik, Tanz und Kostümen Geschichten erzählt, zuerst von der Show-Tanzgruppe „Fire“. Die Jugendgarde dürfte in diesem Jahr besondere Anerkennung ernten für die gekonnte Inszenierung von „The Dancing Dolls“.  Die Show der Ü15-Garde lässt Raupen sich entpuppen und aufbrechen zum „Ausbruch ins Glück“, die Juniorengarde spielt Schach auf großer Bühne: „Schwarz oder weiß – wer gewinnt?“. Das geschieht mit beeindruckenden, phantasievollen, passenden Kostümen zu schwungvoller, teils arg lauter Musik, die vielleicht nicht immer erleichtert, im Takt zu bleiben.

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„Die könnt ihr alle buchen – ich würd’s tun“, appelliert Balderi zum Schlussbild, bei dem neben Vorstand und Elferrat Tänzerinnen aller Gruppen die Bühne füllen.

Die durch einen Sponsor ermöglichte Überraschung: Die  Stimmungsband „Die Landeier“ trat auf und gab richtig Gas, ging ins Publikum, legte Zugaben obendrauf. Sie zeigten sich in bester Form – um so erstaunter war das Publikum, dass der Gitarrist offiziell verkündete: Das ist vorerst ihre letzte Session. Viele Gäste zeigen sich wenig beeindruckt vom Feuerwerk der „Landeier“. Manches aber zündet schon richtig gut, einmal singen weite Teile des Publikums richtig mit: den Refrain zum Kinderlied: „Ich geh‘ mit meiner Laterne“: „Rabimmel, Rabammel, Rabumm“. Münster scheint noch in der Aufwärm-Phase zu sein.

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