Heizkostenabrechnung – ein Buch mit sieben Siegeln?

Von wegen Nebenkosten: längst ist das, was man für Strom, Wasser und vor allem fürs Heizen berappen muss, zur "zweiten Miete" geworden. Doch im Gegensatz zur vorher fest vereinbarten Kaltmiete bereiten die Nebenkosten vielen Mietern Kopfzerbrechen.

Unübersichtliche Abrechnungsbögen und unverständliche Berechnungsverfahren lassen in Kombination mit extrem gestiegenen Preisen oftmals Zweifel an der Richtigkeit aufkommen. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale empfiehlt deshalb dringend den Abrechnungs-Check:

 

  • Sind Abrechnungszeitraum, die abgerechneten Flächen und der Verteilungsschlüssel korrekt? Hier hilft der Vergleich mit dem Vorjahr.
  • Sind die einzelnen Positionen wie Brennstoffkosten und Heizungsnebenkosten detailliert aufgeschlüsselt?
  • Betragen die Betriebsstromkosten oder die Wartungskosten mehr als fünf Prozent der gesamten Brennstoffkosten? Gerade bei den Wartungskosten schleichen sich häufig Reparaturkosten in der Abrechnung ein, die der Mieter nicht zahlen muss. Eine Nachfrage beim Vermieter schafft Klarheit.
  • Sind die monatlichen Vorauszahlungen berücksichtigt worden? Unbedingt nachrechnen!

Wer dennoch Zweifel an der Richtigkeit seiner Heizkostenabrechnung hat, sollte sie unbedingt von den unabhängigen Energieberatern der Verbraucherzentrale überprüfen lassen. Die sehen anhand der Rechnung auch, ob sich der Verbrauch im üblichen Rahmen bewegt oder ob Handlungsbedarf besteht. Einen Termin in Ihrer Nähe vereinbaren Sie bitte am zentralen Termintelefon unter 0361 55514-0, die nächstgelegene Beratungsstelle finden Sie auch unter verbraucherzentrale-energieberatung.dewww.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

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