Heizkosten für Gewerbehalle senken

Die stark gestiegenen Brennstoffpreise bleiben nicht ohne Folgen für die Betriebe: Gerade die Beheizung größerer Gewerbehallen ist zu einem nicht unerheblichen Kostenfaktor geworden. Die Handwerkskammer Münster gibt Tipps zur Senkung der Energiekosten.

Warmluftheizung oder Strahlungsheizung?

Bei der Hallenheizung unterscheidet man grundsätzlich zwischen Warmluft- und Strahlungsheizung. Bei der Warmluftheizung ist als Nachteil zu nennen, dass die warme Luft sich sehr schnell als Wärmepolster unter dem Hallendach ansammelt. Hauptvorteil ist die Kombinationsmöglichkeit mit Kraft-Wärme-Kopplung und Belüftungstechnik.

Fußbodenheizung: Kombinieren mit Brennwerttechnik

Bei der Fußbodenheizung ist eine optimale Wärmeverteilung bei einer geringen Vorlauftemperatur möglich. Auch die Kombination mit Brennwerttechnik ist ideal. Allerdings müssen die Maschinen genau angeordnet werden, um den Verlegeplan der Fußbodenheizung zu realisieren. In den Wintermonaten sinkt die Heizleistung.

Hellstrahler für den einzelnen Arbeitplatz

Hellstrahler sind am besten für die Beheizung einzelner Arbeitsplätze geeignet und bei hohen Räumen gut einsetzbar. Betriebe, die mit hoher Fertigungsgenauigkeit arbeiten, bekommen außerhalb der Wärmezonen jedoch Probleme mit der Maßgenauigkeit. Dunkelstrahler eignen sich ebenfalls gut für hohe Räume, weisen aber als Nachteil etwas erhöhte Brennstoffkosten auf.

Eine Wärmepumpe sollte dann eingesetzt werden, wenn für die Strombereitstellung Öko-Strom eingesetzt werden kann. Wichtig ist, eine Leistungskennziffer größer 4 zu erreichen, um einen wirtschaftlichen Betrieb der Wärmepumpe zu garantieren. Dies ist in den Sommermonaten häufig möglich, während in den Wintermonaten die Heizleistung sinkt.

Fragen zur kostengünstigen Beheizung von Gewerbehallen beantwortet an der Handwerkskammer Münster Thomas Melchert, Telefon: (0251) 52 03 – 123.

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