Heimvorteil für Saisongemüse

Saisongemüse frisch geerntet, direkt aus der Region, hat viele Vorteile, so die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Durch kurze Transportwege enthalten Freilandsalate und Gemüse, wie Kohlrabi, Spinat oder Blumenkohl, entsprechend mehr Vitamine als die Lebensmittel, die lange mit dem LKW unterwegs sind. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Gemüse liegt in Deutschland bei knapp 90 Kilogramm. Etwa die Hälfte des Verbrauchs entfällt davon auf Frischgemüse.

Spitzenreiter auf der Gemüsehitliste ist die Tomate. Sie rangiert mit 16,6 Kilogramm Pro-Kopf-Verzehr nach wie vor mit großem Abstand an der Spitze. Mit eingerechnet sind verarbeitete Tomaten, davon werden 9,7 Kilogramm verbraucht. An zweiter Stelle stehen Rot- und Weißkohl mit 6,4 Kilogramm, gefolgt von Möhren und Rote Bete mit 5,9 Kilogramm. Platz vier teilen sich Gurken und Zwiebeln, je 5,8 Kilo, vor Kopf- und Eissalat.

Sekundäre Pflanzenstoffe senken das Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen

Sekundäre Pflanzenstoffe, die bioaktiven Substanzen, sind in der Lage, das Risiko für Herz- und Kreislauf- sowie Krebserkrankungen zu senken. Sie werden vor allem dann gefördert, wenn das Gemüse entsprechend seiner natürlichen Wachstumsperiode reifen kann.

Die Frische eines Salates erkennt der Kunde immer an den knackigen Blättern und einer weißen Schnittfläche am Strunk. Ganz frisch kommt das Gemüse auf den Tisch, das direkt beim Bauern gekauft wird. Adressen von landwirtschaftlichen Betrieben, die ihre Produkte direkt ab Hof vermarkten gibt es im Internetangebot der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen unter www.landservice.de

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