Haben Chance, durch die Krise zu kommen

Münster/Wirtschaft. „Wir müssen aufpassen, wofür wir die Steuereinnahmen ausgeben. Die Schulden tragen schließlich die nachfolgenden Generationen“, warnte Ruprecht Polenz. Die CDU-Bundestagsabgeordneten des Münsterlandes, Ruprecht Polenz, Karl Schiewerling, Johannes Röring und Jens Spahn trafen sich am Montagmorgen im Handwerkskammer-Bildungszentrum gemeinsam mit Vertretern der Kammern, Gewerkschaften, Banken, Wirtschaft, Sozialverbänden und Diakonie zu einem Austausch über die aktuelle wirtschaftliche Situation des Münsterlandes.

Die CDU-Bundestagsabgeordneten des Münsterlandes, Ruprecht Polenz, Karl Schiewerling, Johannes Röring und Jens Spahn mit Vertretern der Kammern, Gewerkschaften, Banken, Wirtschaft, Sozialverbänden und DiakonieMünster – In der Diskussion wurde vor allem von den Vertretern der Sparkasse und Volksbank herausgestellt, dass es die Aufgabe der Politiker ist, den Menschen klar zu machen, dass die Finanzkrise ihren Ursprung nicht in Deutschland hat, sondern mit der Kreditkrise in den USA begann, heißt es in der Pressemitteilung des Abgeordneten Polenz. „Im Münsterland haben 1100 Unternehmen für insgesamt 33000 Arbeitnehmer Kurzarbeit angemeldet“, zieht Dr. Thomas Gahlen von der Agentur für Arbeit Münster Bilanz. Die Möglichkeit zu Fortbildungsmaßnahmen im Rahmen der Kurzarbeit laufe schleppend an.

Trotzdem sei es wichtig, so Hans Rath, Präsident der Handwerkskammer Münster, dass die Wirtschaft sich selber helfe. Ein weiteres Konjunkturpaket wäre da kein richtiges Instrument zur Hilfe, zunächst einmal solle das zweite Paket richtig wirken. Die Umsetzung des Paketes sei bisher in den Kommunen noch nicht angekommen.Außerordentlich begrüßt wurde vor allem von Seiten der Gewerkschaftsvertreter das Instrument der Kurzarbeit. So könne das qualifizierte Personal in den Betrieben gehalten werden. Auch über eine Ausweitung der Kurzarbeiter-Zuwendungen wurde diskutiert.Sorge bereiten den Vertretern dennoch zwei Dinge: Die Regierung müsse darauf achten, dass durch die Subventionen keine Wettbewerbsverzerrung entstehe und die Märkte – auch außerhalb Europas – weiterhin geöffnet bleiben. Auch die Angst vor einer möglichen Inflation wurde angesprochen. Ein klarer ordnungspolitischer Rahmen sei in Zeiten der Krise ausdrücklich erwünscht.

„Wir sind noch nicht durch, aber wir haben die Chance durch die Krise zu kommen“, resümierte Polenz zum Ende der Gesprächsrunde. „Zusammenhalten in der Krise“ sei jetzt wichtig für Deutschland und das Münsterland.

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