„Gymnasium Wolbeck ‚live on stage‘“ im Jovel lockt über 1000 Viele Gelegenheiten zum "Verewigen" mit der Rostlaube

Gymnasium Wolbeck Jubiläum Live on Stage im Jovel. 2018
Konzert und Feier zum Jubiläum des Gymnasiums Wolbeck. Foto: angh

Münster-Wolbeck. Mit der Veranstaltung „Gymnasium Wolbeck ‚live on stage‘“ beschloss die städtische Schule am Samstag die Reihe ihrer Festivitäten zum 50. Jubiläum. 1000 Voranmeldungen zeugten vom großen Interesse an der Veranstaltung in der Konzerthalle der Jovel Music Halle am Albersloher Weg;tatsächlich kamen Vertreter aller Generationen und manche konnten vom Alter her erst wenige Jahre die ehemalige „Rostlaube“ besucht haben. Auch aus Hamburg und Haltern waren einige angereist. Ein Stück „Rostlaube“ empfing die Gäste: Auf einer soliden Staffelei stand ein Stück vom ungeplant verrosteten Blech; mit weißen Stiften verewigten sich Dutzende darauf – eine Schülergeneration reichte den Stift an die nächste weiter.
„Live on stage“ verhieß viel Musik, aber auch mehr: Über 80 Musiker standen insgesamt auf der Bühne, hatte der Organisator Dr. Bernd Dressel ausgerechnet.

„Heute Abend stehen 85 Musiker auf der Bühne“ Dr. Bernd Dressel

Zwei Jahre lang hatte sich Wilderich Daniel um die Bands gekümmert, die er im Laufe der Jahrzehnte ins Leben gerufen und begleitet hatte. Hinzu kam die Big Band und die Trommelgruppe „Kpanlogo“ der Musikschule Wolbeck, der viele Gymnasiasten angehören.
Einen anderen Akzent zwischen Rock und Film-Musik setzte Poetry von Charlotte Korte: Ihr Texte führte in die Vergangenheit und die Herausforderung, sich nicht zu verbiegen – und das bezog sich auf die Schulzeit. Starker Applaus aus dem einigermaßen ruhigen weiten Saal war ihr Lohn. Und später war mancher lobende Kommentar zu hören.
Ein Anziehungspunkt war die Photobox im Partyraum: Zahllose Gruppen ließen sich hier knipsen und konnten einen postkartengroßen Ausdruck mit drei Fotos und dem Gymnasiums-Logo mit nach Hause nehmen.
Eine weitere Attraktion waren die ausgehängten Kopien der Titelblätter von Abi-Zeitungen. Die verteilten sich der großen Zahl wegen auf die Fenster im Foyer und im Partyraum. Gern suchten Einzelne und Gruppen von Ehemaligen oder aktuellen Schülern ihre Abi-Zeitung und warfen auch einen Blick auf jene anderer Jahrgänge. Wann sieht man das schon mal? Stifte luden dazu ein, sich neben den Titelblättern mit Autogramm zu verewigen. Manche fanden beim Suchen auch die Mitschüler von damals wieder. Unter den Exemplaren der letzten Jahre stand: „To be continued …“

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Über Andreas Hasenkamp 6505 Artikel
Journalist, Online-Redakteur und Event-Fotograf in Münster.

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