Gymnasium Wolbeck: Freude über Preise bei Jugend forscht / Schüler experimentieren

Adrenalin-Formel im Chemieraum des Gymnasiums WolbeckMünster-Wolbeck. Fröhliches Gedränge herrscht im Chemie-Raum des Gymnasiums Wolbeck: Hier sind alle Schüler versammelt, die sich in den Gebieten Chemie und Biologie am Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ beteiligt hatten. Rege war die Beteiligung des Gymnasiums Wolbeck, dafür gab es einen „Schulpreis für besonders viele Arbeiten, die eingereicht wurden“

Einen weiteren Schulpreis gab es für besonders viele erfolgreiche Arbeiten; hier belegten die Wolbecker den 3. Platz.

Wie steht es um Kalium & Co.? Inhalts-Angaben auf Mineralwasser-Flaschen

Drei nicht Leichtgläubige belegten den ersten Platz in Chemie: Sebastian Igelmann, Fabian Winckler und Fabian Schreiber überprüften die Inhalts-Angaben auf Mineralwasser-Flaschen. „Draufschreiben können die eine Menge“, so Winckler. Die Angaben stimmten zwar, aber: Wo „natriumarm“ draufsteht, sei oft mehr drin als in den Wassern, wo es nicht angepriesen wird. Und Natrium und Kalium haben etwas mit der Reizleitung im Gehirn zu tun und beeinflussen den Stoffwechsel. Der Mensch nimmt heute beide Stoffe in anderen Proportionen zu sich als vor 4000 Jahren, stellten die drei Neunzehnjährigen noch fest. Was das nun für die Gesundheit bedeutet, können sie nicht sagen, denn beide Stoffe nimmt man auch auf anderem Wege zu sich. Jetzt sind sie gespannt auf den Ausgang von „Jugend forscht“ auf Bundesebene.

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Alkoholgehalts-Analyse

Weiter gehen kann es auch für Charlotte Decker. Für sie gab es den 1. Platz in Chemie im Rahmen von „Schüler experimentieren“. Bei der Alkoholgehalts-Analyse gab es einen besonderen Effekt, den die Vierzehnjährige in weiteren Versuchsreihen erforschen will.

Lowcost-Osmose

Einen zweiten Platz gab es für die Forschungen zur Lowcost-Osmose von Niklas Breul und Simon Höving  in Chemie bei „Schüler experimentieren“. Ganz praktische Folgen haben könnten die

Optimale Lagerung bestimmter Apfelsorten

Untersuchungen von Anja Kofoet zur  optimalen Lagerung bestimmter Apfelsorten. Die Albersloherin errang mit dieser „Reifeprüfung“ den dritten Platz in Biologie bei „Jugend forscht“. Die Analysemethode Titrieren macht mehr Spaß, wenn man sie per Funk steuert, dachten sich die Zwölfjährigen Simon Conze, Moritz Fischer und Adrian Greiner.

Weitere Biologie-Schüler befassten sich mit dem Verhalten von Kellerasseln (Felix Braun, Lena Marie Puke und Maximilian Pochert) und der Sportlichkeit am Gymnasium (Eike von Pidoll, Gerrit Bintz, Simon König).

Aus Fixierbad-Abfällen Silber zurückgewinnen

Eine ganz harte, kostbare Nuss knackten in Chemie Stefan Höving, Maximilian Mense und Jaron Bodin: Aus Fixierbad-Abfällen sollte Silber zurückgewonnen werden. Sie alle beglückwünschte die Direktorin Edith Verweyen-Hackmann, die gern an eine lange Kette erfolgreicher Bewerbungen an dem Regionalwettbewerb erinnerte. Und nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus am Gymnasiums gebe es noch etwas bessere Bedingungen für die Forscher.

Begleitet wurden die Versuche von der Biologie-Lehrerin Edeltraud Wagner und von den Chemie-Lehrern Dr. Franz Kappenberg und Dr. Bernd Dreßel.

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