„Gute Sache“ schafft Kooperation zwischen Gemeinnützigen und Unternehmen

„Gute Sache“ schafft Kooperation zwischen Gemeinnützigen und Unternehmen
Gemeinnützige präsentieren Projekte im Rathaus zu Münster. Foto: Andreas Hasenkamp

Es funkte zwischen Gemeinnützigen und Unternehmen
„Gute Sache“ zieht erste Bilanz / Gemeinschaftsprojekte mit Erfolgen

Münster. Können so unterschiedliche Organisationen wie gemeinnützige und Unternehmen kooperieren? Die ersten acht Vereine und Unternehmen haben den Versuch hinter sich – die positive Stimmung beim Finale mündete in die Frage:

Zweite Runde für   Kooperation zsoziwischen Gemeinnützigen und Unternehmen in Münster?

Gibt es für „Gute Sache“ auch in Münster eine zweite Runde mit weiteren Vereinen und Unternehmen?
Projekte der ersten Runde präsentierten die Beteiligten am Donnerstag in der Rüstkammer des Rathauses. Mit Hilfe der Firma für Film und Grafik GUCC entstanden Filme über die Arbeit des Kinderschutzbundes, Lapstore half dem Verein Bürgernetz bei der mobilen Internet-Schulung. Der Nutzen kann auch direkt wechselseitig sein. So unterstützt der Arbeiter-Samariter-Bund Mitarbeiter seines Kooperationsunternehmens, wenn diese Angehörige zu pflegen haben, umgekehrt hilft das Unternehmen dem ASB, die Logistik seiner Fahrdienst zu verbessern. Beteiligt waren auch die Caritas Münster, die Diakonie, das Johannes-Hospiz, Urlaub & Pflege und der Südviertel-Verein: Er bietet beim Südviertel-Fest eine Skateboard-Aktion. Damit verwirklicht der Verein im Verbund mit Titus Dittmann ein Angebot für Jugendliche.

Bundesweite Aktion „Gute Sache“ mit FreiwilligenAgentur Münster als Regionalpartner

Die bundesweite Aktion „Gute Sache“ realisierte mit der FreiwilligenAgentur Münster als Regionalpartner für je zwei Menschen aus den gemeinnützigen Organisationen ein Qualifizierungs-Programm, das ein halbes Jahr läuft.
Sein Kern ist: „Wie können wir zu einer Kultur des Miteinander kommen?“, wie Andre Koch-Engelmann von UPJ sagte, ein Netzwerk von Unternehmen und gemeinnützigen Mittlerorganisationen.
Ob es in Münster wie zuvor in anderen Städten eine zweite Runde gibt, entscheidet sich im Herbst. Der Entscheid hängt am Familienministerium NRW.

FreiwilligenAgentur Münster:  Programm passt zur Agentur

Martina Kreimann von der FreiwilligenAgentur sagte, das Programm passe gut zur Agentur. „Möglicherweise finden sich ja auch Unternehmen, die dieses hochwertige Qualifizierungsprogramm finanziell unterstützen“.

Was solche Kooperationen bewirken können, davon sprachen am Rande der Veranstaltung zwei Mitarbeiter der Deutschen Bank aus Münster, deren Kollegen sich außerhalb der „Guten Sache“ engagierten: Banker schreinerten Wickelkomoden oder strichen Räume – und erlebten mit Bewohnern von Westfalenfleiß einzigartige menschliche Begegnungen.

Auch hier hatte die FreiwilligenAgentur als Mittler und Netzwerkknoten gedient.

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