Gründung des Geomuseums Münster

Münster.  Der Gründung eines neuen Geomuseums in Münster steht nichts mehr im Wege: Vertreter des Geologisch-Paläontologischen und des Mineralogischen Instituts der Universität Münster unterzeichneten am Dienstag, 4. Dezember 2007, eine Vereinbarung über die Zusammenlegung des bisherigen Geologischen und des Mineralogischen Museums.

Zur Zeit wird die Landsbergsche Kurie an der Pferdegasse 3 in der Nähe des münsterschen Domplatzes für die neue Aufgabe als Geomuseum umgebaut. Der Unterzeichnung war in enger Zusammenarbeit der einzelnen geowissenschaftlichen Disziplinen und des Fachbereichs Geowissenschaften der WWU die Entwicklung eines Leitbilds für das neue Museum voran gegangen.

In Zukunft wird das Museum von den beiden Trägerinstituten im Jahresturnus abwechselnd geführt. In der ersten Amtszeit ist Prof. Dr. Ralf Hetzel vom Geologisch-Paläontologischen Institut Direktor, Privatdozent Dr. Peter Schmid-Beurmann aus dem Mineralogischen Institut übernimmt im ersten Jahr die Museumsleitung. Hauptthema der neuen Dauerausstellung des Geomuseums wird das "System Erde" sein.

Komplexe geowissenschaftliche Sachverhalte sollen künftig allgemein verständlich anhand der originalen, teilweise weltweit einzigartigen Sammlungsstücke der bisherigen Museen der Öffentlichkeit vermittelt werden. So wird beispielsweise das Skelett des berühmten Mammuts durch die Präparatoren des Geologisch-Paläontologischen Museums auf seine Rückkehr in das neue Geomuseum vorbereitet, das im Herbst kommenden Jahres eröffnet werden soll.

Entwickelt wird an der der WWU zur Zeit auch in enger Zusammenarbeit mit Studierenden der Fachgebiete Grafikdesign, Illustration, Produktionsdesign und Architektur der Fachhochschule Münster das künftige Ausstellungskonzept. Gemeinsam mit den anderen Museen der Universität wird das neue Geomuseum eine Schnitt- und Kontaktstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit in Stadt und Region darstellen.

Link: Fachbereich Geowissenschaften (http://fb14web.uni-muenster.de/)

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