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Glocken rufen zum Jazz: Con Tacto feiert Premiere in St. Magnus

Konzert in Everswinkel mit Jazz Missa Brevis zur Premiere des neuen Chores

Everswinkel (agh). Am Sonntag riefen die Glocke zur Jazz-Musik in St. Magnus: Die Jazz Missa Brevis war der Kern der Premiere des Chores „Con Tacto“, und schon eine Viertelstunde vor Beginn wurden die Plätze knapp, ähnlich wie beim Neujahrskonzert 2022.

Dann bahnten sich die Sopranistinnen einen Weg auf die Empore, für das „Segne und behüte uns“ von Diethelm Strauch, während die anderen Sängerinnen und Sänger unten in den drei Gängen Aufstellung nahmen. Die Räumlichkeit war einer der besonderen Klang-Eindrücke, die auf Gegenliebe stießen. Damit würdigten die Gäste nicht nur die gute Leistung des Chores, sondern den Gedanken, der sich, so Claudia Lawong, durch alle Stücke des Abends ziehen sollte, ein besseres Verständnis füreinander und Frieden zu schaffen. Die Stücke setzten in ihrem unterschiedlichen Charakter im Wechsel Akzente, hier sanft, dort mit druckvollem Rhythmus wie im „So viele Worte“. Die Akzente gelangen dem Chor auch in der Vielstimmigkeit wie im Miteinander von Frauen- und Männerstimmen, auch in je geteilten Werken, dem „The Seal Lullaby“ und dem „Bleib bei mir, Herr!“

Ein weiterer Klang-Eindruck: Wie die deutliche Jazz-Ausrichtung der Missa Brevis harmonisch einherging mit dem religiös-liturgischen Inhalt und Ablauf. Ein Applaus-Verzicht hätte hier nicht geschadet.
Die Instrumentalisten sahen sich gekonnt eingesetzt und zeigten feines Spiel – besonders wohl im „Agnus Dei“ der Missa Brevis. Es spielten am Piano Alina Brzozowski und Maxi Milanda, die Trompeten Tim Löhrs und Annika Dieckmann, das Saxofon Benedikt Eggersmann, die Querflöte Anja Lui, an Bass und Drums Cajetan Stracke und Tristan Löhrs. Die Leitung hatte Claudia Lawong.
Ein Solo bot Alma Lawong, im „If I Aint’t Got You“, begleitet von Maxi Milanda am E-Piano, klar und tonsicher. Nur die Technik hielt nicht mit.
Die Kernbotschaft unterstrich mit einem Text Pfarrer Czniecki Czarnecki, einem „Gebet für dien Frieden“, multireligiös angelegt, aus Indien, und Gedanken des Heiligen Franziskus.

Zum Finale gelang Lawongs Solo mit Chor: „From A Distance“ – auch eine Einladung, einmal Distanz zur hergebrachten eigenen Sicht zu gewinnen.
Die Gäste wurden des Applaudierens nicht müde – eine Wiederholung des „Gloria“ war der Dank des Chores. „Da ist Musik drin“, war von Gästen zu hören, „und Alma singt traumhaft“. Schön sei dass der Chor den Platz gewechselt habe. „Das war sehr schön, es hat Freude gemacht.“ Auch die Männerstimmen, traditionell in der Minderzahl, sahen sich gewürdigt.

Der Chor „Con Tacto“ probt wöchentlich montags im katholischen Pfarrheim in Everswinkel.

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