„Gespräche in der Sofaecke“ gehen weiter Kreis ist offen für Begegnungen und viele Themen

Zuletzt aktualisiert 18. August 2016 (zuerst 17. August 2016).

Münster-Wolbeck. Braucht Wolbeck ein Begegnungszentrum, ein „Bürgerhaus“? Das ist nicht das einzige Thema, aber das dominierende beim Treff „Gespräche in der Sofaecke“ an diesem Mittwochnachmittag. Im Gemeinschaftsraum des Wohnprojekts „Bremer Stadtmusikanten“ moderiert Ferdinand Jendrejewski – das Thema ist offen, jeder kann etwas vorschlagen
Was das „Bürgerhaus“ darstellen soll, bleibt offen.

Von „Räumlichkeiten“ ist die Rede, von Treffen jenseits von kirchlichen oder vereinsgebundenen Rahmen, von „Veranstaltungen“. Nicht von Personenzahlen, von einer Art von Veranstaltung, von Tagen oder Uhrzeiten. „Die ‚Gespräche in der Sofaecke‘ sollen ein Gefühl dafür vermitteln, was in dem Wolbecker Bürgerhaus stattfinden könnte.“ Initiiert hat den Treff die Wolbecker Zukunftswerkstatt. Dazu heißt es auf dem Info-Blatt: „Älter werden in Wolbeck wünscht ein Bürgerhaus für Wolbeck und hat zunächst die Runde eingeführt.“
An diesem Nachmittag ist mehr zwischen den Worten zu verstehen, das es ein Rahmen sein soll, in dem man sich noch als Gruppe unterhalten kann. Der Gemeinschaftsraum im Wohnprojekt ist wohl so ein Rahmen: Jeder konnte zu Wort kommen, viele beteiligen sich, häufig greift der nächste Sprecher Gedanken der Vorgängerin auf, die Atmosphäre ist entspannt. Neue und alte Teilnehmer sind gekommen, Alteingesessene und Neubürger, einer aus Gremmendorf. Sechsmal wollte das Wohnprojekt den Treff dort stattfinden lassen. Dies war die sechste Begegnung.
Ein typisches Treffen ist es nicht in jeder Beziehung. Diesmal ist fast ein Dutzend gekommen statt „fünf bis sechs“, wie beim  Gespräch über  Patientenverfügungen. Das sei ein gutes Gespräch gewesen, mit Zeit und Atmosphäre für auch private Fragen.

Fast jeder Stadtteil habe ein Begegnungszentrum, das die Stadt fördere, führt Barbara Demmler aus, Wolbeck nicht. In Wolbeck gebe es zwar viele Angebote, vernetzt sei man wenig.
Ein Schreiben sei an die Vereine gegangen, die Resonanz aber gering geblieben. In Kürze soll jedoch ein Gespärch mit jemand vom Vorstand des Bürgerforums Wolbeck stattfinden. Und im Blick auf eventuell nutzbare Räume hatte Franz Pius von Merveldt ein Gespräch mit dem Leiter der Gartenbauschule der Landwirtschaftskammer organisiert.
In Wolbeck koche jeder Verein sein eigenes Süppchen, meint Jendrejewski, was auch aus anderem Munde zu hören ist. Und das machten sie gut.
Das nächste  Treffen „Gespräche in der Sofaecke“ findet am 12. September um 15.30 Uhr statt – der Ort wird noch bekanntgegeben, es könnte das Achatius-Haus sein.

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