Geoinformatik-Schulprojekt „GI@School“ wird „Ort im Land der Ideen“

Geoinformatiker der Universität Münster setzen sich dafür ein, ihr Fach Schülerinnen und Schülern näherzubringen. Ihr Engagement wurde nun belohnt: Die Inititative "GI@School" des Instituts für Geoinformatik wurde zum "Ausgewählten Ort 2012 im Land der Ideen" gekürt. Damit gehört sie zu den Siegern des bundesweiten Wettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen". Die Auszeichnung wird am 11. September an der Universität Münster überreicht.

Die Geoinformatik bietet Anknüpfungspunkte zu vielen Schulfächern wie Erdkunde, Informatik, Mathematik und Physik. Darauf basiert das Angebot von "GI@School": Die Initiative fördert Kompetenzen von Schülern und Lehrern im Bereich digitale Geoinformation. Geoinformationen spielen in sozialen Netzwerken, für Kartendienste und Navigationssysteme eine wichtige Rolle. Sie informiert in Form von Projektwochen, Lehrerfortbildungen und Praktika über Chancen und Gefahren von Geoinformationen. Unter anderem sensibilisiert sie für den kritischen Umgang mit Smartphones und Online-Diensten, die häufig Geodaten erfassen.

"365 Orte im Land der Ideen" wird von der Standortinitiative "Deutschland – Land der Ideen" in Kooperation mit der Deutschen Bank durchgeführt. Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulff rückt der Wettbewerb ausgewählte Projekte in den Mittelpunkt, die die Zukunft Deutschlands aktiv gestalten. Für das Jahr 2012 hat eine Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern "GI@School" aus insgesamt über 2000 Bewerbungen für die Kategorie Bildung ausgewählt. "GI@School" vermittle Wissen, das für die Entwicklung der Gesellschaft von großem Interesse sei, jedoch nicht in den Lehrplänen stehe, so die Standortinitiative.

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