Generalversammlung der Volksbank Amelsbüren feiert Genossenschafts-Idee

Münster-Amelsbüren. Hier können die Genossenschaftler jährlich zusammenkommen, sich informieren lassen, Fragen stellen an Aufsichtsrat und Vorstand – eine Generalversammlung wie bei der Volksbank Amelsbüren ist eine Seltenheit geworden im Münsterland. Woanders gibt es sowas wie am Dienstagabend im Festzelt neben St. Sebastian gleich garnicht. Das weiß man auch und zelebriert es. Zum Start grüßte „Kloppo“ Jürgen Klopp von der Leinwand und outete sich als Genossenschaftler – Zeit für ein erstes überraschtes Lachen im großen Publikum. Die Vorstände Jürgen Webner und Michael Lauhoff unterstrichen das Motto „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.“

Generalversammlung der Volksbank Amelsbüren feiert Genossenschafts-Idee

Die Volksbank Amelsbüren baute 2011 ihre Marktposition aus, so der Vorstand. Das Kundenvolumen stieg um fünf Prozent, so Webner, man sei „in allen Bereichen gut bis sehr gut aufgestellt.“ Die Bank schüttet an ihre 1840 Mitglieder eine Dividende von fünf Prozent auf ihre Geschäftsguthaben aus. Lauhoff lud ein, den „Mitglieder-Bonus“ zu nutzen.
Die Fragen des Mitglieds Bernhard Waltermann konnten Webner und Lauhoff zum größten Teil aus dem Stegreif beantworten; zu einer besonderen Frage der Buchhaltung luden sie ihn in die Bank ein. Deren Umbau hatte nicht nur für Kosten gesorgt, sondern auch für Umbau-Fotos, die man nun zeigte. Lauhoff dankte den Kunden und Mitglieder sowie den Mitarbeitern für ihre Geduld: „Da haben sie eine Menge mitgemacht“. Waltermann betonte, das Projekt sei zügig und „sehr gut“ umgesetzt worden – das solle man ruhig loben. Die Mitarbeiter seien im Schnitt über zehn Jahre in Amelsbüren, so Lauhoff; die Protokollantin des Abends, Monika Priel, habe schon ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feiern können.
Die Hände der Amelsbürener Genossenschaftler gingen hoch, als es darum ging, den Jahresabschluss festzustellen und Vorstand sowie Aufsichtsrat zu entlasten. 
Die Genossenschaftler wählten erneut  Hans-Hubert Wensing in den Aufsichtsrat, zu dem auch  Franz Wiesmann, Josef Woermann, Paul Steverding und Jochen Falk gehören. Zu 50 Jahren Mitgliedschaft beglückwünschten Vorstand und Aufsichtsrat Franz Wilpsbäumer, Heinz Schulze Raring und die Raiffeisen Ascheberg e.G., vertreten durch Geschäftsführer Klaus Kallwey und den Aufsichtsratsvorsitzenden Hermann Vornholt.

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