Gemeinden verabschieden Pastoralreferent Renk in St. Bernhard

Zuletzt aktualisiert 25. Februar 2016 (zuerst 23. Dezember 2015).

Münster-Angelmodde. Abschied von Pastoralreferent Wilfried Renk und ein Blick nach vorn standen am Sonntag auf dem Programm des Festgottesdienstes in St. Bernhard. Viele Gläubige auch aus anderen Gemeinden wie der evangelischen Friedenskirche, St. Nikolaus Wolbeck, St. Agatha und St. Regina in Drensteinfurt waren gekommen; auch Diakon Gerd Suppanz und der emeritierte Pfarrer Alfons Dinkelborg zelebrierten neben Pfarrer Klaus Wirth.

Abschied und Blick nach vorn

Der Abschied verband sich gut mit dem Beginn der Weltgebetswoche für die Einheit der Glaubenden. Denn neben dem Pfarrgemeinderats-Vorsitzenden Peter Repgen sprach auch der evangelische Pfarrer Hartmut Hawerkamp. Mit Renk sei „einer meiner liebsten Kollegen ein katholischer Pastoralreferent. In vielen gemeinsamen Gottesdiensten und Aktionen habe er „Freude an der Arbeit und an der Zusammenarbeit gehabt“. Die Unterschiedlichkeit der Glaubenszugehörigkeiten habe „auch Konsequenzen, die nicht nur schön sind“, sie könnten verunsichern und stören. Renk habe sich befragen lassen und befragt, dankte Hawerkamp. Er habe sich gewehrt gegen Gleichmacherei im Glauben und gegen Strukturen, in denen „kein Platz war für das Eigene und die Unterschiede“. Repgen dankte für Renks Wirken besonders in der Kinder- und Jugendarbeit, der Musik und der Technik.

Abschied von St. Bernhard für Wilfried Renk

„Und darum geben wir dich so ungern an den Bischof ab“, schloss Repgen. Eine ganze Schar von jungen Ministranten zeigte Präsenz, der Kirchenchor musizierte gemeinsam mit dem Chor ConTakt und dessen Musikern, unter ihnen auch Renk selbst.
Renk dankte Hawerkamp und der Gemeinde für die gut elf Jahre. Er habe „Nähe erfahren dürfen“. „Der Bischof kriegt mich nicht ganz, ich wohne weiter hier.“ Er nehme die Erfahrung aus „28 Jahren im ‘Sumpf’, vor Ort, mit, da, wo die Füße nass werden“. Die neuen Aufgaben in der neu geschaffenen Stelle seien noch nicht ganz abgesteckt, so Renk, aber es gehe darum, die Kommunikation zwischen den Hauptabteilungen wie Liegenschaften, Finanzen oder Seelsorge in dieser kirchlichen Behörde zu fördern. Das liege ihm auch und die Resonanz sei erfreulich.
Intensiv griff Pfarrer Wirth die Chancen von Renks neuer Tätigkeit als persönlicher Referent des Generalvikars auf. Impulse von unten und Wissen um „die Sorgen und Nöte der Menschen vor Ort“ müssten immer wieder dort ankommen. Die Gemeinden dürften nicht „personell verarmen“. Als Geschenk bekam Renk einen warmen Hut für die „luftige Höhe“ am Domplatz. Nach dem festlich und mit viel Musik und Gespräch gestalteten, fast eindreiviertelstündigen Gottesdienst ging es in das Pfarrzentrum.

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