Gemeinden in Münster-Südost feierten mit vielen Kindern den Palmsonntag

Münster-Südost. Auch in Münsters Südosten begingen die Kirchengemeinden am Palmsonntag den Beginn der Karwoche.

Etwas ganz Besonderes hatte man sich in St. Agatha für den Kinder-Gottesdienst ausgedacht, um „miteinander zu sehen und zu hören, was sich vor 2000 Jahren ereignete vor den Toren Jerusalems“, wie  Pfarrer Johannes Werges ankündigte.

Beim Prozessions-Gang um die Kirche trugen Kinder neben den farbenfrohen Palmstöcken Zeichen wie das Schwert – das Jesus beim Einritt nach Jerusalem eben im Unterschied zu weltlichen Herrschen nicht trug. Jesus kam als einfacher Mensch auf einem Esel, betonte der Pfarrer. Statt Evangelium gab es die kindgerechte Geschichte vom Palmesel, dem man plötzlich sagte: „Der Herr braucht dich“.

Zuvor waren in Pfarrheimen und Kindergärten für den letzten Sonntag vor Ostern Palmstöcke gebastelt worden, so etwa in Wolbeck. Der Andrang war groß, die Messdiener-Leiter gut vorbereitet: Zu elft standen sie am Samstag im Pfarrheim von St. Nikolaus.

Zwei kümmerten sich kurz vor dem Start im Garten darum, mit Fußball die „Jungs zu bespaßen“, wie Sandra Klein sagte. Auch vor dem Pfarrheim sammelten sich viele Kinder. Wenige Minuten später waren alle sechs Tische im Saal eng besetzt. Den Grundstock lieferten die Messdiener: die Buchsbaum-Zweige waren schon mit Draht an den Stöcken befestigt, auf den Tischen lagen Streifen Krepppapier bereit. Nicht nur in rot, der Palmsonntags-Farbe, sondern auch in orange, blau, weiß, gelb konnten die Kinder ihre Stöcke schmücken. Dort halfen Mütter und Väter mit, da Messdiener, hier übernahm ein älterer Bruder es, der kleinen Schwester einen bunten Stock zu gestalten.

Im letzten Jahr waren es noch mehr Kinder gewesen – da hatte, erzählt, Nurith Frankenthal, der Kindergarten St. Nikolaus selbst keine Aktion gemacht. Auch so war der Saal voll.

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