„Geheimer“ Dreh vor dem Antiquariat in Münster

„Geheimer“ Dreh vor dem Antiquariat in Münster
"Wilsberg - Gene lŸgen nicht/Schmeckt nach MordÒ Dreharbeiten in MŸnster Georg Wilsberg (Leonard Lansink) Ekki Talkštter (Oliver Korittke)

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Wilsberg-Team war für neue Folgen des ZDF-Krimis in Münster

Münster (SMS). Diesmal musste er möglichst unerkannt bleiben, äußerst ungewohnt für Münsters berühmtesten Privatdetektiv Georg Wilsberg. Eine Woche lang war das Wilsberg-Team um Regisseur Philipp Osthues und Kameramann Daniel Bussmann zu Dreharbeiten in Münster. Doch die Drehorte wurden diesmal nicht bekannt gegeben, denn Menschenansammlungen wollte das Team der Produktionsfirma Warner Bros. mit Produzentin Carina Hackemann wegen der Corona-Pandemie auf jeden Fall vermeiden. So bleibt den Münsteraner*innen nur geduldiges Warten bis zur Ausstrahlung der beiden neuen Folgen „Gene lügen nicht“ und „Schmeckt nach Mord“ im ZDF, um zu sehen, wo in der Domstadt gedreht wurde.

„Wilsberg“ wegen Wasserschaden in Halle beherbergt

Zu den „geheimen“ Drehorten gehörte natürlich Wilsbergs Antiquariat. Inhaber Michael Solder freute sich darüber sehr, nach monatelanger Wilsberg-Abstinenz. Wilsberg alias Leonard Lansink ist in den beiden neuen Folgen also zumindest wieder vor dem Antiquariat zu sehen, drinnen durfte noch nicht gedreht werden, will es dort dazu zu eng ist. Deshalb wohnt Wilsberg übergangweise in einer Halle, im Film ist ein Wasserschaden der Grund. Die sei aber auch „sehr urig“ und würde gut zu Wilsberg und Münster passen, versichert Produktionsassistentin Tessa Langhans.

Unbekannter Bruder von „Ekki“ im Verdacht in Wilsberg-Krimiserie

Und auch wenn Wilsberg sich in sein altes Antiquariat zurückseht, seinen Ermittlungen tut der unfreiwillige Wohnungswechsel keinen Abbruch. In der prominent besetzen Folge „Gene lügen nicht“ – u.a. mit Ester Schweins, Dieter Landuris und Reiner Schöne – stoßen Wilsberg und Ekki (Oliver Korittke) mittels Genanalyse auf einen bis dato unbekannten Bruder von Ekki, der einen Mord begangen haben soll. Und in „Schmeckt nach Mord“ geht es um die Erfindung des perfekten Fleischimitats, diesmal ist das Opfer ein Fleischfabrikant. Die Dreharbeiten werden in Köln und Umgebung fortgesetzt, sie dauern noch bis zum 21. Mai. Ausgestrahlt werden „Gene lügen nicht“ und „Schmeckt nach Mord“ im ZDF voraussichtlich 2022. Die Redaktion beim ZDF haben Martin Neumann und Florian Weber.