Garde-Party 2016 der ZiBoMo ehrt Walter Kasimir

Gardisten einmal anders: Am Samstag hatten sie unter vielen Dutzend Gästen auch Walter Kasimir (im blauen Anzug) bei der Garde-Party. Foto: Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Münster-Wolbeck. Zum Umfallen war kein Platz mehr bei der Garde-Party in der Residenz des Hippenmajors der KG ZiBoMo. Am Samstag drängten sich Piraten, Orientalen, Teufel, Stierkämpfer, Harlekine und höhere kirchliche Würdenträger in der Gaststätte Sültemeyer, dreimal „Wolfgang Petry“ unterschiedlichster Körpergröße ohne Echtheits-Zertifikat, dazu  acht Arbeitsbienen, die entfernt an Mitglieder des Festausschusses erinnerten.

Der Gardist Andreas Schwegmann, zugleich Schützenkönig der Achatius-Nikolai-Bruderschaft Wolbeck, hatte obendrein sein Offizierscorps mit Anhang eingeladen. Kein Wunder, dass die kostümierte Menge drei Geburtstagskindern gratulieren konnte.
Für die Gardisten ist dies die einzige Karnevalsveranstaltung, bei der sie nicht in Uniform antreten.

Neuer Ehrengardist Walter Kasimir

Die Garde mit ihrem Hauptmann Thomas Steinbrede freute sich über einen neuen Ehrengardisten. Walter Kasimir war die Ehre schon Ende der 90er angetragen worden; er lehnte ab. Nun hatte er sich besonnen und zugestimmt. Die Laudatio auf den Ehemann der ersten Hippenmajorin der KG ZiBoMo, Monica Kasimir, und Vater eines Tanzmariechens hielt Gustel Schröer. Der ehemalige Präsident der ZiBoMo war als letzter Ehrengardist geworden.
Kasimir sei einer, der „ZiBoMo mit vollem Herzen lebt. Aber auch ein Mann, der nicht leicht zu händeln ist, eben ein Mann mit Ecken und Kanten“. „Karnevalswagen mit Freunden zu bauen“ sei Kasimirs großes Ziel gewesen, so Schröer. Technisch perfekt und originell seien diese Wagen gewesen – aber sein Interesse, beim Umzug auch darauf zu stehen gering: „denn in vorderer Rihe zu stehen war nie sein Ding“, reimte Schröer. Als Kassierer der Garde griff Kasimir auch mal bei einem Kaminabend bei Averhoff durch: „Die Jungs mussten stramm stehen und gelobten Besserung“. Hippenmajor sein? Das lehnte Kasimir 1995 ab – und verwies auf seine Frau.

Gardewagen besorgt

Dagegen stellte sich Kasimir der Aufgabe, für einen neuen Gardewagen zu sorgen: „Es wurde ein Wagen vom Allerbesten, mit Ruheraum Regendach, Heizung und Toliletten“.
Die beiden Kasimirs unterstützten auch die Museumsarbeit, technisch und finanziell. Auch bei einer Deichsel für Ziegenbock Johannes griff Kasimir ein.

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