Garde der KG ZiBoMo ernennt zwei Ehrengardisten

Bei der Garde-Party aktiv: Martin Nieße (Cowboy), Thomas Vogt, Heiner Hamsen, Klaus Masiak, Olaf Schulte, Walter Kasimir, Andreas Schwegmann. Foto: A. Hasenkamp.

Münster-Wolbeck. Selten können die Gardisten der KG ZiBoMo sich verkleiden, wie sie möchten, noch seltener ernennen sie Ehrengardisten. Am Freitagabend stieg in der Hippenmajorsresidenz wieder eine Garde-Party, und diesmal ernannte die Garde gleich zwei Ehren-Gardisten. Wofür man sich um die Garde in besonderer Weise verdient gemacht haben muss – nur dabei gewesen zu sein reicht nicht.
Thomas Vogt und Martin Nieße übernahmen diesmal die Begrüßung der vielen samt und sonders verkleideten Gäste. Der Präsident der CCH aus Hiltrup und Vertreterinnen der Amelsbürener Karnevalsgesellschaft, auch die Lady Carneval, waren gekommen, auch Hippenmajor Dirk Mentrup mit Adjutanten. Manche waren nicht auf Anhieb erkennbar. Aber da die Party bis weit in den Morgen reichte, war genug Zeit, herauszufinden, wer da als „Gans“ unterwegs war und wer als „Horst Schlämmer“.
Hippenmajore haben Lieder und auch Klaus Masiak, Hippenmajor der Session 2007, konnte seines noch auswendig: So sangen die Party-Gäste und Gardisten schon vor dem Gang zum Buffett. Masiak war der erste Ehrengardist seit Walter Kasimir 2016, der auch gekommen war. Als Hippenmajor Masiak hatte die Jugend besser sichtbar gemacht. Geehrt wurde er von Olaf Schulte, Hippenmajor 2014, mit einer Rede, deren Manuskript anderthalb Meter lang war. Der Orthopädiemechaniker-Meister, Mitglied der Garde von 1997 bis 2011, brachte für die Garde auch handwerkliche Fähigkeiten ein und sorgte beim Wagenbau z.B. eigenhändig für Bezüge der Bänke des Garde-Wagens.
Eine „totale Bereicherung“ sei Heiner Hamsen, der zweite Ehrengardist, sagte sein Laudator Andreas Schwegmann gegenüber den WN. „Weil er unser Barde war“: Immer wieder habe Hamsen für Musik gesorgt, Lieder getextet, gedichtet, Theaterstücke auf die Beine gestellt. Da fuhr auch mal eine Bulli-Attrappe in die Hippenmajorsresidenz oder es wurde für Kalli Hinkelmann ein „Drehwolf“ geschaffen, mit einer Ordens-Ausstellung „wie so ein Darm“. Von 2002 bis 2014 wirkte Hamsen in der Garde. Den ersten ZiBoMo-Umzug erlebte Heiner Hamsen fünf Tage nach seiner Geburt 1960 – vom alten Wolbecker Krankenhaus aus konnte man auf den Umzug in der Herrenstraße gucken, vom Arm der Mutter aus, so Schwegmann.
Erwartet wurde auch das Jugendprinzenpaar der Stadt Münster. Nicht von ungefähr, denn Kristin Steinbrede und René Kramer kommen nicht nur von der ZiBoMo, sondern sind auch Kinder von Gardisten.

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