Gallitzin-Haus zeigt Fotos von Jochen Brück

Zuletzt aktualisiert 28. August 2020 (zuerst 9. Juli 2008).

Münster-Angelmodde. „Was sucht man schon in Usbekistan ?“ Diese durchaus berechtigte Frage ist Titel einer Ausstellung, die am Sonntag im Gallitzin-Haus in Angelmodde eröffnet wird. Eine Antwort auf die Frage gibt die Schau selbst, die aus 32 großformatigen Fotografien besteht. Jochen Brück hat atemberaubende Ansichten von Menschen, Landschaften und Architektur mitgebracht, die durch ihre Vielfalt, Farbenpracht und Dynamik beeindrucken.

Zwölf Tage lang war der Angelmodder mit einer kleinen Reisegruppe in dem fernen Land unterwegs, das sich zwischen das etwas bekanntere Turkmenistan und Kasachstan quetscht. Verwandte hatten Brück im Mai zu dem Abenteuer überredet, das er ganz und gar nicht bereut: „Allein die moslemischen Kuppelbauten haben mich fasziniert“, sagt der Bauingenieur, der sich nicht nur beruflich mit Architektur beschäftigt. Aber auch die starken Gegensätze von architektonischer Pracht und einfachstem Landleben, die eigene Welt der Wüste, die gastfreundlichen Menschen und die vielfältige Farbenpracht haben dazu geführt, dass Brück an die 800 Fotos mit nach Hause brachte. „Da fiel die Auswahl schwer.“

Die Ausstellung „Was sucht man schon in Usbekistan“ ist Auftakt einer neuen Veranstaltungsreihe im Gallitzin-Haus, die sich von Juli bis Dezember erstreckt. Hierzu gehören außerdem die Bilderausstellung „Realität und Abstraktion“ von Ute Bronstering und Renate Barth-Küpper, die Ende August eröffnet wird, sowie eine Töpferarbeiten-Schau von Adele Filbry von Oktober bis November.

Zum Thema.:  Europa-Frühschoppen mit vielen Fragen in Angelmodde

Ein Vortrag von Wolf Lammers befasst sich am 3. September um 19.30 Uhr mit „Angelmodde von 1912 bis 1945“ und streift sicherlich auch das Gallitzinhaus. Am 3. Dezember wird Heinrich Avenwedde ebenfalls um 19.30 Uhr den Figurenschmuck im Inneren der Lambertikirche erläutern.

Ausstellung im Gallitzin-Haus

Die Ausstellung „Was sucht man schon in Usbekistan“ wird am Sonntag (13. Juli) um 11.30 Uhr im Gallitzin-Haus, Angelmodder Weg 97, eröffnet. Zu sehen ist sie bis zum 17. August jeweils sonntags von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr, und nach Vereinbarung. Führungen können unter Telefon 02 51/6 11 45 oder 61 49 65 vereinbart werden.

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