Gala im Marienheim Hiltrup

Roger Meads beim Karneval mit der CCH von 1989 im Saal des Marienheims in Münster-Hiltrup. Foto: A. Hasenkamp.

Münster-Hiltrup. Über anderthalb Stunden Karneval feierten die Bewohner des Marienheims am Samstag: Der Carnevalsclub Hiltrup von 1989 hatte für ein reiches Programm gesorgt, durchaus einer kleinen Gala würdig.

Trompeten, Tollitäten und Tänzerinnen

Und die Bewohner ergänzten das Ereignis selbst mit Klatschen, Tanz und Polonaise. DJ Klaus Willamowski hatte die Gäste im Saal schon mit Musik und Klatschen in Fahrt gebracht, als der CCH einmarschierte, mit Vertretern von Vorstand, Elferrat und Senat, ein Fahnenträger und Vizepräsident Norbert Borgheyink vorneweg. Und der CCH verteilte Rosen, die gern aufgenommen wurden. Später gab es auch Orden vom CCH, auch für Ilona Peschers, Leiterin des Sozialen Dienstes. Sie war als Clown unterwegs. Im Publikum saßen auch einige Kinder und Enkel der Senioren.
Die nächste Nummer im langen Programm: Die Kurz-Trompete von Roger Meads – er spielte nicht nur auf der Bühne, sondern auch mittendrin im Publikum.
Italienischen Charme hatte der Prinz der Stadt Münster mitgebracht. Er hatte Adjutanten mitgebracht, sprach aber diesmal selbst: „Heute bin ich selber dran“. Und er kam gut an: „Wenn ich was falsch spreche, versteht ihr meine Emotion“. Leo I sang sein Lied auf Münster und nahm sich auch beim Ausmarsch ausgiebig Zeit, um galant Küsschen zu verteilen. Am Ausgang traf Leo I die nächsten Tollitäten: Das Stadtjugendprinzenpaar. Die beiden Wolbecker sangen ebenfalls und ehrten Peschers mit einem Orden.

Carnevalsclub Hiltrup von 1989 präsentiert „Gala“ im Marienheim

Mehrfach gab es Polonaisen, die längste mit dem Stadtjugendprinzenpaar Kristin Steinbrede und Rene Kramer. Da zog auch deren Garde mit in der langen Schlange, ebenso die Tanzgruppe „Little Sunshines“ der KG ZiBoMo und eine ihrer Trainerinnen, dazu CCHler und auch Stadtjugendprinzenpaars-Väter Klaus Kramer und Thomas Steinbrede, insgesamt ganz klein und ganz groß, sehr jung und noch rüstig, vor allem: sehr lang. Aber es wurde auch zu zweit oder zu dritt getanzt im Marienheim.
Gleich viermal tanzten Tanzgruppen: Zuerst zeigten die Aaseeküken der NZA ihren Marschtanz, dann die Sunshines ihren Marsch, sechs „Minimäuse“ der Schlossgeister ließen die „Raupe Nimmersatt“ tanzen. Dann inszenierten die Aaseeküken den Showtanz „Schweine im Weltall“. Schatzmeister Lothar Otto ging ein ums andere Mal zu den Tänzerinnen, um ihnen auf einem großen Tablett Spielzeug und Schokolade anzubieten. Da wurden auch zwei Begleiterinnen des Stadtjugendprinzenpaares schwach und gingen tief in die Knie, um nur ja als Teil der „Little Sunshines“ durchzugehen.
Der Karneval im Marienheim sei dem CCH ein Anliegen, so ihr Präsident Gerhard Witt. Und es habe ihn schon gegeben, als er vor 20 Jahren zum CCH stieß.

 

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