„Friede den Menschen, die bösen Willens sind“ – Karfreitags-Konzert in St. Clemens mit Verein

Münster-Hiltrup. Einen meditativen und zugleich musikalisch hochwertigen Abschluss fand der Karfreitag in der Pfarrkirche St. Clemens abends mit einem Konzert mit der Überschrift: „… trug eine Dornenkrone und Purpurkleid“.

Wieder trugen Musiker des Vereins „Klang und Kunst“ den virtuosen Teil. Pater Joachim Jenker begrüßte Mirja Rapp und Barbara Zens (Violine), Hanno Hentrich (Viola) und Bronislaw Madziar (Violoncello).
Den Tabernakel hatte Jenkner mit einem purpurroten Tuch und einer Dornenkrone verhängt.Vier Musiker bestritten den musikalischen Teil des Karfreitagskonzerts in St. Clemens: Hanno Hentrich (v.l.), Mirja Rapp, Barbara Zens  und Bronislaw Madziar.
Zwischen den Stücken las Jenkner Texte. In einem Liedtext aus dem evangelischen Gesangbuch, 1659  in der Zeit der Reformation von Ernst Christoph Homburg verfasst, heißt es: „dass ich möge Trost erlangen, hast du ohne Trost gehangen … für dein Angst und tiefe Pein. will ich ewig dankbar sein “. Hinzu kam ein Liedtext aus den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts von Kurt Ihlenfeld  sowie ein Gebet aus dem Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück, wo die Frauen für ihre Quäler beten: „Friede den Menschen, die bösen Willens sind“.
Die Zuhörer in der recht vollen Kirche dankten den vier Künstlern für präzises Zusammenspiel, dynamisch entwickelt und zart gemeistert in den leisen Teilen.

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