Fridays For Future Münster ruft zum Klimastreik am 04.09. auf

Am 04.09.2020 um 12 Uhr, neun Tage vor der Kommunalwahl, soll der nächste Klimastreik von Fridays For Future Münster auf dem Schlossplatz starten. Matilda Kohnen, die sich an der Organisation beteiligt, zeigt sich erfreut: “Wir gehen mit Optimismus auf den September zu, sowohl auf den Klimastreik als auch auf die Kommunalwahl am 13.09., die wir zur Klimawahl machen wollen. Besonders freut uns, ankündigen zu dürfen, dass wir beim Klimastreik Livemusik von Mal lévé und vielen weiteren Künsterinnen sowie Beiträge verschiedener Initiativen ankündigen dürfen.

FFF Münster hat Hygienekonzept: Ordnerinnen gesucht

Damit der Infektionsschutz gewährleistet bleibt, hat sich die Initiative ein Hygienekonzept überlegt. Marlena Grab, Mitorganisatorin des Klimastreiks, erklärt: “Obwohl wir die Veranstaltung ausschließlich im Freien abhalten, ist es für uns sehr wichtig, in unserem Einstehen für die Klimarettung sowie ein klimaneutrales Münster bis 2030 kein Infektionsrisiko darzustellen. Daher gibt es zusätzlich zur vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz-Pflicht eine Abstandsregelung sowie eine Unterteilung in Blöcke, die jeweils entzerrt voneinander über die Demonstration verteilt sind. Für dieses Konzept brauchen wir natürlich mehr Ordnerinnen als sonst — wer sich vorstellen kann, diese Aufgabe am 04.09. zu erfüllen, findet genauere Informationen auf unserer Webseite.”

FFF Münster begrüßt Ratsbeschluss – aber zwei Parteien seien „nicht an einer seriösen Klimapolitik für Münster interessiert“

Kommunalpolitisch hat Fridays For Future Münster jüngst einen Meilenstein in Sachen Klimaneutralität bewältigt: Paul Oppermann, ebenfalls bei der Bewegung engagiert, erläutert: “Mit dem Ratsbeschluss vom 26.08.2020, der die Verwaltung auffordert, bis Mitte 2021 konkrete Maßnahmen für ein klimaneutrales Münster zu entwickeln, sind grundlegende Weichenstellungen gelegt, die nach der Wahl in konkrete Maßnahmen gegossen werden müssen. Uns verwunderte einzig, dass FDP und CDU, obwohl sie sich im Wahlkampf klimapolitisch profilieren, gegen den Antrag gestimmt haben. Das zeigt einmal mehr, dass diese Parteien nicht an einer seriösen Klimapolitik für Münster interessiert sind. Bereits bei unserer am 01.09. stattfindenden Podiumsdiskussion der OB-Kandidaten sowie den vor der Wahl mit den Ratsparteien geführten Parteiengesprächen war die CDU nicht an einem Austausch mit uns interessiert.”

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