Freiwillige Feuerwehr Sendenhorst blickt auf arbeitsreiches Jahr 2007

Zuletzt aktualisiert 25. Februar 2016 (zuerst 14. März 2008).

Sendenhorst-Albersloh. „Das ist ein Berg, was?“ meinte Franz Hunkemöller zu Martin Linnemann. Die beiden hatten einen Stapel an Beurkundungen, Ehrungen, Beförderungen vor sich. Und neben sich einen „Stapel“ Politiker, die den Wehrleuten bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Sendenhorst am Freitagabend die Ehre erwiesen.

Vom Bürgermeister Berthold Streffing über den Sprecher der Mehrheitspartei, Martin Mühlenhöver, Max Linnemann-Bonse (FDP), Christiane Seitz-Dahlkamp (SPD) und Michael Thale (BfA). Daneben noch von der Stadt Sendenhorst Gudrun Hagedorn und Wolfgang Huth.

Feuerwehrleute aus Sendenhorst geehrt

Die dutzendweise verlesenen Namen zeugen von der Vitalität und Arbeitsintensivität der Feuerwehrleute. Neuzugänge sind Florian Herr, Daniel Hinz, Matthias Schäper, Daniel Seebröker und André Nieße. Am oberen Ende der Beförderungs-Leiter stehen die Oberbrandmeister Theo Kofoet, Michael und Thorsten Lömke. Dutzendweise wurden Lehrgänge absolviert: Ob Technische Hilfe Wald, Sprechfunker, Truppführer-Lehrgang, Maschinist für Löschfahrzeuge, Atemschutzgeräte-Träger und patientengerechte technische Rettung. Über ein Dutzend Wehrleute bildete sich in Seminaren weiter, zum Beispiel für die Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst.Zu diesem Aufwand kommen 2965 Einsatzstunden der drei Löschzüge. Die Kenntnisse waren im Jahr 2007 stärker als noch im Vorjahr gefragt. Der Sturm „Kyrill“ zog ein immenses Arbeitspensum nach sich, allein ein Drittel der Einsatzstunden. Auch ohne Brand macht sich die Feuerwehr mit ihrem Gerät nützlich, so Bürgermeister Berthold Streffing, wenn zum Beispiel eine Regenrinne am Rathaus zu reinigen war. Wer sonst könnte das machen? Überhaupt seien die Investitionen für die Feuerwehr „ohne Wenn und Aber bestens eingesetzte Mittel“. Auch er verteilte das „Salz des Ehrenamtes“: „Dankeschön“.

Alle Wehrleute kehrten 2007 unverletzt heim, so Wehrführer Franz Hunkemöller. Die Berichterstatter, insbesondere Bernhard Münstermann, ließen auch durchblicken, wie viel Geselligkeit zum Leben der Wehrleute gehört. Neue Jugendwarte des Löschzugs III Albersloh sind Sascha Beisemann und Sebastian Oehl. Eine Sonderauszeichnung in Gold bekam Paul Bartmann für 50 Jahre Dienst. Ersatz finden muss die Wehr noch für Franz Hunkemöller, der sein Amt als Wehrführer weiterreichen möchte.
Die Kasse ist ausgeglichen, berichtete Kassierer Josef Schmedding; der Vorstand wurde schnell entlastet. So war die Stimmung gut. Still wurde es, als der stellvertretende Kreisbrandmeister Michael Bernzen auf die Schattenseiten der Arbeit hinwies und an den 2007 in seinem Auto verbrannten jungen Mann.

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