Französisch ist schön: Schülerinnen des Gymnasiums Wolbeck beteiligten sich an Vorlese-Wettbewerb

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Münster-Wolbeck. Zwei Schülerinnen des Gymnasiums Wolbeck konnten am „Concours franco-allemand de lecture“ in Münster teilnehmen, am vierten Deutsch-Französischen Vorlesewettbewerb.

Hannah Thies und Julia Glaus nahmen am letzten Freitag beide ein „Certificat“ aus dem Gymnasium Paulinum mit nach Hause. Thies belegte sogar den ersten Platz ihrer Gruppe. Wer teilnimmt, hat schon gewonnen: Die eigenen Mitschüler hatten sie nach einem internen Wettbewerb ausgewählt.An dem Wettbewerb nahmen nicht französischsprachige Schüler von Gymnasien und Realschulen aus Münster teil. Zwei französische Texte galt es vorzulesen. Der eine selbst gewählt, den konnte man üben. Den anderen wählte der Ausrichter des Concours, die Deutsch-Französische Gesellschaft Münster. Den bekamen die Schüler erst fünf Minuten vor dem Vorlesen zu sehen. Die Jury bestand aus Muttersprachlern und bewertete Aussprache, Betonung, Satzmelodie und Sinnerfassung.

Schon in Frankreich, bald in Frankreich

Thies war schon mehrfach in Frankreich, Glaus freut sich darauf: Ende April geht es im Rahmen eines Schulaustauschs nach Lille. Derzeit halten sich auch zwei Schüler aus Orléans in Wolbeck auf. Die zwölfjährige Thies geht in die 7d, die dreizehnjährige Glaus in die 8d. Dennoch lernen beide Französisch im 2. Jahr. Das liegt daran, dass die Jüngere schon zu denen gehört, die nach zwölf Jahren das Abitur machen.

Französisch auch mal im Alltag

Ein bisschen üben die beiden auch jenseits des Unterrichts. Thies schaltet bei Videos schon mal die französische Version ein, dazu gibt es die Untertitel in Deutsch. Der Klang ist schön, meint Glaus, das hat ihr gefallen. Bei Aufenthalten in Paris hat Thies gestört, dass sie die Leute nicht verstand. Das wollte sie gern ändern. Und Französisch, meint Thies, könnte man ja in jedem Beruf ein wenig gebrauchen. Dass ihre Mutter Petra Französisch kann, hat sicher auch nicht geschadet.

Multimedia-Werkstatt des Gymnasiums

Im Unterricht bei den beiden Französisch-Lehrerinnen der beiden, Anja Kasper und Hildegard Hauck, wird auch die Multimedia-Werkstatt des Gymnasiums genutzt. Die Flagge Frankreichs fehlt dort allerdings noch, während die britische und amerikanische schon an den Wänden hängen. Schulleiterin Edith Verweyen-Hackmann vertritt selbst das Fach Französisch und empfing die beiden Schülerinnen daher besonders gern im Direktorenzimmer.

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