Förderpreis „Junge Geschichtswissenschaft Münster“ Stadt Münster lobt neuen Preis aus / Forschung junger Historiker und Historikerinnen fördern / Anträge bis 1. September

Münster (SMS) Bereits 1978 stiftete die Stadt Münster den international renommierten Historikerpreis und hat diesen seitdem an herausragende Wissenschaftler verliehen. Zu seinen Preisträgern gehören unter anderem Prof. Henryk Samsonowicz und Prof. Dr. Jacques Le Goff.

Preis speziell für junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen

Zur Förderung junger Geschichtsforschung hat die Stadt nun auch einen Preis speziell für junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ausgelobt: „Wir wollen gerade die junge Generation der Forscherinnen und Forscher motivieren, sich dem Wagnis einer wissenschaftlichen Arbeit oder Karriere zu stellen“, erklärt Stadträtin Cornelia Wilkens. Im Fokus stehen daher Arbeiten, die wissenschaftliches Neuland erschließen und nicht zuletzt durch einen modernen und innovativen Forschungsansatz hervorstechen.

Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert. Zudem wird dem Preisträger eine Publikationsmöglichkeit in der Schriftenreihe „Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Münster“ eröffnet. Über Details zur Bewerbung informieren das Stadtarchiv Münster oder der Geschichtsort Villa ten Hompel.
http://www.stadt-muenster.de/archiv/startseite.html
http://www.stadt-muenster.de/villa-ten-hompel/startseite.html

Förderpreis „Junge Geschichtswissenschaft Münster“

Mit dem Förderpreis „Junge Geschichtswissenschaft Münster“ zeichnet die Stadt eine innovative wissenschaftliche Leistung einer Historikerin oder eines Historikers aus, die noch nicht anderweitig veröffentlicht oder prämiert wurde. „Zur Auszeichnung können herausragende Abschlussarbeiten (Promotion oder Master) eingereicht werden, die wissenschaftliches Neuland erschließen und in ihrer sprachlichen Gestaltung vorbildhaft sind“, heißt es in der Ausschreibung. Die Arbeit darf nicht älter als fünf Jahre sein. Für die Auszeichnung kommen deutsche und ausländische Historikerinnen und Historiker gleichermaßen in Betracht, deren Werke in deutscher oder englischer Sprache vorliegen.

In Einzelfällen kann die Thematik des Förderpreises spezifiziert werden. So sind bei der ersten Vergabe im Jahr 2017 im Gedenken an den Beginn der Reformation vor 500 Jahren Arbeiten zur Reformation und ihre religionsgeschichtliche, politische oder gesellschaftliche Wirkung besonders erwünscht.

Vorschlagsberechtigt sind alle Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, die ein historisches Fach vertreten, außerdem Wissenschaftler in vergleichbarer Stellung in außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Eigenbewerbungen, die den Qualitätsanforderungen entsprechen, sind möglich.

Die Vorschläge für den Förderpreis „Junge Geschichtswissenschaft Münster“ müssen bis zum 1. September 2016 beim Stadtarchiv Münster oder am Geschichtsort Villa ten Hompel eingereicht werden. Benötigt wird eine Kopie der wissenschaftlichen Arbeit in einem digitalen Format sowie eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse (nicht mehr als zwei Seiten), Gutachten der Betreuer und ein tabellarischer Lebenslauf. Die eingereichten Arbeiten werden von einem Preisgericht bewertet. Die Entscheidung über die Preisvergabe fällt die Jury Anfang 2017.

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