Feierstunde im Kulturbahnhof Hiltrup mit der Stadtteiloffensive und der Kulturbühne

Feierstunde im Kulturbahnhof Hiltrup mit der Stadtteiloffensive und der Kulturbühne
Feierstunde zum Gewinn des Bürgerpreises für Stadtteiloffensive und Kulturbühne Hiltrup im Kulturbahnhof Hiltrup. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Münster-Hiltrup. Als Gemeinschaft den Preis „Bürger machen Zukunft“ gewonnen, zwei Münster-Nadeln für Hiltruper – Anlass genug für eine Feierstunde im Kulturbahnhof Hiltrup mit der Stadtteiloffensive und der Kulturbühne. Der war am Sonntagmittag gut gefüllt, obwohl noch in der Nacht bis drei Uhr mit den „drei Nikoläusen“ gefeiert worden war. Und schon war alles wieder blank geputzt und weihnachtlich dekoriert, auf der Bühne die Band „Room 308“, bestehend aus Unentwegten der Bigband des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums.
Ein festlicher Rahmen war es für kurze Dankesreden von Jan Kaven, Vorsitzender der Hiltruper Stadtteiloffensive, Hans-Peter Kosmider von der Bürgerstiftung, Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt.

Kosmider würdigte die Leistungen der Ehrenamtlichen, für die sie unter 40 Bewerbungen den ersten Preis erhielten. Kaven skizzierte die Bandbreite, vom Bücherregal bis über Ausstellungen bis zum Serenaden-Konzert. „Es macht einfach Spaße“, das sei, so Kaven, die Motivation, die er von den Ehrenamtlichen höre, dem schließe er sich an.
Annette Paßlick-Wabner von der Kulturbühne Hiltrup erinnerte an die vielen Helfer, die für alles Nötige sorgen: vom „schnöden Mammon“ über Plakat-Gestalter und Plakat-Verteiler hin zu Eintrittskarten, Drucker, Korrekturleser. Diese und andere brauche man für die „Spektakel mit Lokalkolorit“. „So hat der Preis viele fleißige Akteure, die ich zu seinem Glanz verhelfen.“ „Es ist viel Mühe und Plackerei – aber wir machen es gerne für das tragende und ermunternde Feedback – halt für Hiltrup.“
Die Aktivitäten habe mehrere Schauplätze, das Heimatmuseum, auch dessen Park, den Kulturbahnhof und die Stadthalle. Wenn es weitergehe mit der Stadthalle Hiltrup, dann sei die Zukunft von Hiltrup gesichert, so Schmidt.  „Es ist einmalig, wie viele Ehrenamtliche ihre Freizeit zur Verfügung stellen.“
Die Münster-Nadel hatten Margret Wächter und Karl Franke erhalten.

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