Feierabend-Vortragsreihe der städtischen Drogenhilfe / „Legal Highs“ Badesalze, Kräutermischungen, Hirndoping & Co

Feierabend-Vortragsreihe der städtischen Drogenhilfe / „Legal Highs“ Badesalze, Kräutermischungen, Hirndoping & Co
Sie machen auf vermeintlich harmlose Alternativen zu Drogen aufmerksam: Carolin Gilles und Georg Piepel von der städtischen Drogenhilfe mit Hans-Jürgen Hallmann (r.) von der Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung NRW, der die Gefahren trendiger „Stoffe“ erklärte. Foto: Presseamt Münster.

Münster (SMS) Neue Drogen wie die sogenannten „Legal Highs“ werden als Kräutermischungen, Lufterfrischer oder Badesalze auch im Internet als vermeintlich legale Alternative zu illegalen Drogen angeboten. „Was sich zunächst harmlos anhört, kann allerdings bei Konsum zu schweren gesundheitlichen Schäden führen“, weiß Georg Piepel, Leiter der Drogenhilfe des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien.Die Drogenhilfe greift den hohen Informationsbedarf zu neuen psychoaktiven Substanzen und deren Konsumformen auf und bietet Fachkräften aus Schule und Jugendhilfe mit einer Vortragsreihe die Möglichkeit, ihr Wissen zu angesagten Drogen und aktuellen Konsumtrends in jeweils zweistündigen Einheiten auf den neusten Stand zu bringen. „Wissen über Drogen und deren Wirkung bietet den Fachkräften die Möglichkeit, aktiv das Gespräch mit Jugendlichen zu suchen und als adäquater Ansprechpartner zu Verfügung zu stehen“ erläutert Carolin Gilles vom Fachdienst Suchtprävention.

Nach der Auftaktveranstaltung zum Thema „Hirndoping“ kamen jetzt wieder über 50 Interessierte zum Vortrag mit dem Thema „Legal Highs“.

Unter der Überschrift „Neue Trends – neue Drogen – neue Probleme?“ berichtete Dr. Hans-Jürgen Hallmann von der Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung NRW, welche Stoffe aktuell sind, welche besonderen Gefahren von ihnen ausgehen und was diese Stoffe für Jugendliche so interessant macht; aber auch was das für die Präventionsarbeit bedeutet.

„Designerdrogen sind nichts Neues. Der Versuch, Drogen bei der Herstellung so zu verändern, dass sie den bestehenden rechtlichen Bestimmungen nicht mehr unterliegen ist ein oft praktizierter Weg“, erläutert Hallmann. „Neu hingegen sind die Vertriebswege und Verkaufsstrategien, aber auch die Geschwindigkeit mit der neue Substanzen auftauchen. Konsumentinnen und Konsumenten machen sich zu Versuchskaninchen für Substanzen, die in ihrer Wirkung meist nicht einschätzbar sind.“

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