Fehlbuchungen korrigiert: Aufwändungen für Verwaltung der Studienbeiträge

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Bei einer von studentischen Senatsmitgliedern Ende Januar geforderten Überprüfung der Verwaltungsaufwändungen aus Studienbeiträgen hat die Verwaltung der Westfälischen Wilhelms-Universität WWU) jetzt Fehlbuchungen im Bereich der Sach- und Investitionskosten in Höhe von rund 55.000 Euro festgestellt.

Der Kanzler der WWU, Stefan Schwartze, informierte am 19. Februar 2009 die Senatsmitglieder in einem Schreiben umgehend über diese Fehlbuchungen und kündigte an, dass die Beiträge aus dem Sommersemester 2008 nun zu Lasten des regulären Uni-Haushalts zurückgebucht werden und damit wieder zur Verwendung im Sinne der Studienbeitragssatzung zur Verfügung stehen. Außerdem veranlasste der Kanzler, dass die aus Studienbeiträgen finanzierten Verwaltungsausgaben aus dem Wintersemester 2007/08, dem ersten Semester, in dem an der WWU Studienbeiträge erhoben wurden, ebenfalls kurzfristig überprüft werden.

Fehlbuchungen in der Verwaltung zunächst nicht aufgefallen

Die Fehlbuchungen waren in der Verwaltung zunächst nicht aufgefallen, da die Summe im zu erwartenden Rahmen für Sach- und Investitionskosten gelegen hatte. Irrtümlich zu Lasten der Studienbeiträge gebucht wurden unter anderem Ausgaben zur Ausstattung von Institutsräumen mit Mobiliar, Schiebetafeln und Schließfächern. Diese Aufwändungen dienten zwar im wesentlichen der Verbesserung der Studienbedingungen, hätten aber nicht aus Studienbeiträgen sondern aus dem allgemeinen Verwaltungshaushalt der Universität gebucht werden müssen.

Studienbeiträgen für Maßnahmen zur Verbesserung der Lehre und der Studienbedingungen

Im Sommersemester 2008 sind an der WWU insgesamt 5,5 Millionen Euro aus Studienbeiträgen für Maßnahmen zur Verbesserung der Lehre und der Studienbedingungen an die Fachbereiche überwiesen worden. Ein geringer Teil der Studienbeitragsmittel wird entsprechend einer vom Senat verabschiedeten Beitragssatzung zur Finanzierung des in der Verwaltung zusätzlich entstehenden Aufwands verwendet. Im Zusammenhang mit der Administration der Studienbeiträge entstehen in nahezu allen Einheiten der Verwaltung zusätzliche Ausgaben bei der Erhebung, Verwendung und Verausgabung der Mittel. Obwohl für diesen Zweck im vergangenen Sommersemester 435.000 Euro als Planungsgröße zur Verfügung standen, sind de facto für Verwaltungsausgaben nur 270.000 Euro ausgegeben worden.

Links: Informationen über Studienbeiträge

http://www.uni-muenster.de/Rektorat/studienbeitraege/index.html