FDP: Zukunft des Westpreußische Landesmuseums nicht aufs Spiel setzen

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Münster/Kultur. "Die FDP hat sich als einzige LWL-Fraktion von Anfang an für das Westpreußische Landesmuseum eingesetzt und sich am Mittwoch daher auch als einzige Fraktion im Kulturausschuss gegen die Kürzung des Zuschusses ausgesprochen. Wir appellieren nun nachdrücklich an die CDU und SPD bei der endgültigen Entscheidung im Landschaftsausschuss am 8. Mai gegen die Mittelkürzung und für die Zukunft des Museums in Wolbeck zu stimmen", kommentiert FDP-Bezirksvertreter Willi Schriek das Votum des LWL-Kulturausschusses für die Kürzung des Museumszuschusses. 

"Es war und ist allen Beteiligten bekannt, dass der Bund seine Zuschüsse an die Bereitschaft des Landschaftsverbandes zur Ko-Finanzierung knüpft und bei einer Kürzung ebenfalls weniger Mittel bereitstellen wird. Dem Museum würden somit mehr als eine Viertelmillion Euro fehlen", betont FDP-Kulturpolitiker Harmut Viehoff. Die Stadt Münster und der Förderkreis Drostenhof hätten hart dafür gekämpft, dass das Museum im Wolbecker Drostenhof bleibe.
"Das Museum hat eine große Bedeutung für den gesamten Stadtteil, weil sich dort ein Kulturzentrum entwickelt hat. Es zeichnet sich darüber hinaus ganz besonders durch das Konzept des Musums als Lernort für Schulen aus. Der Beitrag des Museums für die deutsch-polnische Verständigung ist immens, die Kontakte nach Polen sind eng", unterstreicht Willi Schriek.