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Explore Münster: Neue digitale Stadtführung zum Westfälischen Frieden

In der Stadtführungs-App Explore Münster gibt es ab sofort eine neue Friedenstour, die eine Reise in die Zeit des Westfälischen Friedens ermöglicht. Foto: Stadt Münster/Münster Marketing.

In der Stadtführungs-App Explore Münster gibt es ab sofort eine neue Friedenstour, die eine Reise in die Zeit des Westfälischen Friedens ermöglicht. Foto: Stadt Münster/Münster Marketing.

App ermöglicht Reise in die Zeit der Friedensverhandlungen

Münster (SMS). In der Stadtführungs-App Explore Münster ist ab sofort eine individuell anpassbare Friedenstour zu finden, die Einheimische und Gäste auf eine Reise in die Zeit des Westfälischen Friedens begleitet. Das Angebot, das Münster Marketing eigens zum Jubiläumsjahr „375 Jahre Westfälischer Frieden“ entwickelt hat, ergänzt die Stationen des bereits vorhanden digitalen Rundgangs in der App: Seit 2022 ist diese kostenfrei zum Download in den App-Stores für iOS und Android erhältlich. Per GPS-Navigation führt sie durch die Innenstadt und erläutert mit Audiodateien und Augmented-Reality-Anwendungen zentrale Themen der Stadtgeschichte, erzählt Anekdoten und vermittelt, wie sich Münster zu der Stadt entwickelt hat, die sie heute ist.

Wer sich mit der App auf den Weg macht, findet jetzt auf der Startseite auch die Friedenstour. Sie führt zu fünf historischen Schauplätzen und informiert dort über die Verhandlungen zum Westfälischen Frieden und deren Bedeutung für Münster. Neben dem historischen Rathaus und dem Krameramtshaus, die bereits zuvor Bestandteil der App waren, gibt es drei neue Stationen: Die Apostelkirche, wo der päpstliche Gesandte Fabio Chigi aus Rom während der Verhandlungen lebte, das Observanten-Kloster an der Bergstraße – hier hatte damals die spanische Delegation ihren Sitz – sowie die Mauritzstraße, wo es um die ehemaligen Befestigungsanlagen der Stadt geht.

An den einzelnen Schauplätzen treffen die Nutzerinnen und Nutzer digital auf einige der historischen Persönlichkeiten, die maßgeblich an den Friedensverhandlungen beteiligt waren. Dazu zählen unter anderem Fabio Chigi oder der damalige Stadtkommandant Johann von Reumont, der während der Verhandlungen Befehlshaber von 1200 Soldaten und 700 wehrfähigen Bürgern war.

„Mit der Friedenstour kann man sich ganz individuell auf eine Reise in die Zeit der Verhandlungen zum Westfälischen Frieden machen und dabei anschaulich erleben, unter welchen Bedingungen der Frieden ausgehandelt wurde und was er für Münster bis heute bedeutet. In unseren touristischen Infostellen sind die Anfragen nach einem solchen Angebot groß und es ergänzt die geführten Friedenstouren unserer Gästeführerteams“, erklärt Petra Panske, Leiterin des Geschäftsbereichs Tourismus- und Kongressmarketing bei Münster Marketing.

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