Einwohner aus Almelo und Münster treffen sich

Teilen heißt kümmern!

Münster. Im September sammelten in Münster und im niederländischen Almelo Bürgerinnen und Bürger Ideen für den interkulturellen Dialog in ihrer Stadt. Die Beschäftigung mit der kulturellen Vielfalt vor Ort soll nun grenzüberschreitend Früchte tragen. Dazu treffen sich am Freitag, 21. November, Interessierte und Aktive aus beiden Städten im münsterschen Rathaus. Im deutsch-niederländischen Dialog wollen sie herausfinden, was sie aus ihren interkulturellen Erfahrungen voneinander lernen können. Der Ausländerbeirat und die Stadt laden dazu von 16.30 bis 19 Uhr in den Rathausfestsaal ein (Anmeldung: peters@iku-gmbh.de).

"Jahr des interkulturellen Dialogs" ausgerufen

Kulturelle Vielfalt ist eine Chance und der interkulturelle Dialog wird in Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Die Europäische Union hat deshalb 2008 zum "Jahr des interkulturellen Dialogs" ausgerufen. Auf Anregung des Ausländerbeirats haben sich Münster und Almelo mit ihrem Vorhaben "Interkultureller Dialog über Grenzen hinweg" bei der Euregio erfolgreich um eine Förderung beworben. Die binationale Veranstaltung bildet den Abschluss dieses Projektes.

Gäste aus Almelo kommen

Die Gäste aus Almelo kommen in Begleitung von Stadträtin Mieke Kuik-Verweg. Vorab lernen sie zwei interkulturelle Orte kennen: Das Haus der Niederlande mit seinem Zentrum für Niederlande-Studien und das internationale Ensemble "Cactus Junges Theater". Anschließend geht es ins Rathaus. Dort werden Ausländerbeirats-Vorsitzender Spyros Marinos und Jochen Köhnke, Dezernent für Migration und Interkulturelle Angelegenheiten, die Teilnehmer aus Münster und Almelo begrüßen. "Wir wollen uns vor allem über die Erfolgskriterien von interkultureller Arbeit austauschen", so Jochen Köhnke. Trotz des gewichtigen Themas wird es dabei locker zugehen. Dafür sorgt Pantomime Manfred Pomorin, der auch bei eventuellen Sprachbarrieren eine "künstlerische Übersetzung" beisteuert.